Schwitzen, aber richtig

Oktober 3rd, 2016

Wie viel Schweiß ist normal? Brauche ich ein aluminiumfreies Deo und wie wirkt sich die Achselrasur aus? Eine Dermatologin erklärt, wie Sie stressfrei transpirieren.

 

Dr. Lea Geimer ist Fachärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU und betreut viele Patienten, die sehr stark schwitzen.

SZ.de: Sichtbar zu schwitzen, vielleicht sogar zu riechen, ist unangenehm. Was raten Sie in dem Fall?

Lea Geimer: Frischer Schweiß ist geruchlos, der Geruch entsteht erst, wenn der Schweiß in Kontakt mit bestimmten Bakterien auf der Haut kommt. Daher hilft es, die Bakterienbesiedlung zu reduzieren, indem man die Hautpartien mit antibakteriellen Lotionen wäscht und das Achselhaar rasiert. Zusätzlich empfehlen wir das Tragen weiter Baumwollkleidung. Auch handelsübliche Deos helfen.

In den Drogerien sieht man mittlerweile viele aluminiumfreie Deos. Eine überfällige Entwicklung?

Viele Menschen machen sich Sorgen, dass das Aluminiumchlorid in Deos Erkrankungen wie Alzheimer oder Brustkrebs auslösen können. Es gibt bisher aber keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür. Das Bundesinstitut für Risikoforschung kommt zu dem Schluss, dass es ein Zusammenhang zwischen Aluminium und den Erkrankungen nicht belegt ist.

Also sehen Sie keinen Grund, auf Aluminium in Deodorants zu verzichten?

Man muss die Situation beobachten. Aber im Moment rate ich nicht pauschal von diesen Produkten ab. Man muss bedenken, dass das Aluminiumchlorid in den Deos gut wirksam ist, vor allem beim Schwitzen im Achselbereich. Es blockiert die Gänge der Schweißdrüsen und hemmt damit den Schweißfluss.

Wie viel Schwitzen ist normal?

Schwitzen ist ein lebensnotwendiger Prozess, der der Wärmeregulierung dient. Alles was deutlich über diese Erfordernisse hinausgeht, bezeichnen wir als Hyperhidrose, also krankhaftes Schwitzen. Sie kann auf Basis einer Grunderkrankung, beispielsweise einer Schilddrüsen-Überfunktion, entstehen. Sie kann aber auch als eigenständiges Symptom vorkommen. In dem Fall tritt sie meist familiär gehäuft auf und beginnt schon vor dem 25. Lebensjahr.

Die Sprache der Haut

Unsere Haut zeigt Krankheiten, Gewohnheiten und Emotionen an. Doch längst nicht immer ist dem Träger die Botschaft klar: Was bedeutet es, wenn die Haut ganz plötzlich knallrot wird oder orange schimmert? Und was verrät Schwitzen? Über die Körpersignale der Haut. Von Berit Uhlmann mehr … Ratgeber Haut

Wo genau verläuft die Grenze zwischen normalem und krankhaftem Schwitzen?

Es gibt keinerlei Grenz- oder Messwerte, mit der eine Hyperhidrose festgestellt werden kann, also auch keine bestimmte Schweißmenge, die als krankhaft gilt. Anzeichen der Hyperhidrose sind unter anderem, dass das starke Schwitzen unabhängig von der äußeren Temperatur und unwillkürlich auftritt. Meist passiert es häufiger als einmal die Woche und immer an der gleichen Körperstelle.

Das hört sich nach hohem Leidensdruck an …

Ja, die Patienten können sehr leiden. Das Schwitzen tritt ja oft anfallsartig und unvorhersehbar auf. Die Betroffenen fühlen sich sozial eingeschränkt und meiden mitunter den näheren Kontakt zu anderen Menschen.

Wie helfen Sie den Betroffenen?

Wenn eine Grunderkrankung vorliegt, muss diese behandelt werden. Ansonsten können zunächst Roller oder Cremes mit Aluminiumchlorid verwendet werden. Bei stark schwitzenden Händen und Füßen kann die sogenannte Leitungswasser-Iontophorese angewandt werden. Hände oder Füße werden in Wasser getaucht, durch die ein Gleichstrom fließt. Dies führt dazu, dass die Schweißdrüsen weniger erregbar sind. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für ein Heimgerät.

Was ist mit Botox?

Botulinumtoxin A kann unter die Haut von Achseln, Hand- und Fußinnenflächen gespritzt werden. Es blockiert Nervenimpulse, die die Schweißdrüsen aktivieren. Die Wirkung hält etwa sechs Monate an, danach muss die Behandlung meist wiederholt werden. Allerdings zahlen die gesetzlichen Kassen sie nicht.

Gibt es Bedenken gegen das Mittel?

Die Behandlung wirkt sehr zuverlässig und ist in der Regel sehr sicher.

Und wenn das alles nicht hilft?

Es existieren noch operative Verfahren, zum Beispiel das chirurgische Abtragen oder Absaugen der Schweißdrüsen. Ob der Eingriff wirklich nötig ist, muss individuell entschieden werden.

 

Gesehen auf:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/

5 Frauentypen, die es schwer haben, einen Mann zu finden

August 31st, 2016

Jeder hat diese eine Freundin, die gefühlt Dauer-Single ist. Manchmal hat man eine leise Ahnung, woran es liegen könnte. Oft kann man es aber überhaupt nicht verstehen. Klar, Geschmäcker sind verschieden und für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen. Diese Frauentypen tun sich aber meist schwerer, den Traumprinzen zu finden, als die anderen.

1. Die Dominante

Sicher, es gibt Männer, die stehen total auf Frauen, die den Ton angeben. Die meisten  fühlen sich aber nicht mehr männlich genug, wenn sie mit einer dominanten Frau zusammen sind. Gleichberechtigung? Na, klar! Aber unterbuttern lassen wollen sie sich nicht. Die perfekte Mischung: eine selbstbewusste und selbstständige Frau, die sich aber regelmäßig von ihm in den Arm nehmen lässt.

2. Die „Ich kann alles“-Frau

Regal anbringen, den Computer flott machen, die schweren Tüten rauf schleppen. Eine Frau, die alles kann und am liebsten auch selbst in die Hand nimmt, kann Männer leicht verschrecken. Denn sie fühlen sich gerne gebraucht und möchten den Beschützer spielen. Die „Ich kann alles“-Frau sollte vielleicht deshalb öfter mal einen Gang zurückschalten und sich vom Mann ein wenig betüddeln lassen. Ganz ehrlich: Tut doch auch mal gut!

3. Die Unsichere

Ich kann nichts, ich bin nicht hübsch und überhaupt ist doch alles doof. Wer so denkt, wirkt nicht gerade magnetisch anziehend auf Männer. Sie lieben Frauen mit einer positiven Ausstrahlung, die auch mal die Initiative ergreifen können. Und wenn die Freundin im Reinen mit sich selbst ist, agiert sie auch viel selbstbewusster im Bett. Der erste Schritt aus der Unsicherheits-Falle ist zu lernen, sich selbst zu lieben.

4. Die Zicke

Ja, mit diesem Typ Mensch mag sich wohl niemand gern umgeben. Diskussionen? Super! Aber ewiges Genörgel und Streitlust überfordern Männer nunmal. Die Zicke sollte sich öfter fragen: Würde ich selbst gerne mit mir zusammen sein? Und sie sollte an ihrer Wertschätzung für anderen Menschen arbeiten. Keiner möchte ihr etwas Böses!

5. Die Perfektionistin

Er muss gut aussehen (Sixpack, klar), viel verdienen, unheimlich klug und gebildet sein … Ja und natürlich dieselbe Musik hören. Und Hunde mögen. Und um Gottes Willen, er darf keine Cordhosen tragen oder unsportlich sein. Ähm…ja…so jemanden kann man finden. Ist es aber nicht viel wichtiger, dass man sich gut versteht? Klar sollte man Ansprüche an einen Mann haben. Aber sich mit nichts Geringerem als den Hollywood-Traumprinzen zufrieden zu geben, steht dem Glück einfach im Wege. Immer schön realistisch bleiben!

Gesehen auf:

http://www.brigitte.de/liebe/singles

So gibst du ihm einen Korb, ohne unhöflich zu sein

Juni 17th, 2016
Da ist dieser Typ im Lokal oder auf der Straße, der wahrscheinlich all seinen Mut zusammengefasst hat und stammelt: „Hallo, wie heißt denn du?“ Er ist zwar so gar nicht dein Typ, du möchtest ihn aber auch nicht vo den Kopf stoßen. Jetzt kannst du aus Höflichkeit ein paar Minuten mit ihm reden. Aber irgendwann ist’s dann auch genug. Wie wird man den Kerl wieder los, ohne dabei unfreundlich zu sein? Wir hätten da ein paar Tipps.

Variante 1

Du wechselst ein paar Worte mit ihm, schiebst die „Schuld“ dann auf deine Freundin und sagst so etwas wie: „Sorry, aber die Tina steht da hinten ganz allein. Ich werd‘ mal mit ihr tanzen gehen!“ So hat er weniger das Gefühl, die Abfuhr hätte etwas mit ihm zu tun.

Variante 2

Wenn du in einer Beziehung bist, sagst du es eben. Und zwar auf eine ganz höfliche Art und Weise: „Du bist total cool, aber fairerweise muss ich dir sagen, dass ich vergeben bin.“ In 90 Prozent der Fälle wird er die Flirt-Angel wieder einholen.

Variante 3

Jetzt bleibt dir natürlich noch, den Typen (wenn er nett ist) mit deiner Freundin zu verkuppeln. „Ich geh mir mal schnell ein Getränk holen, aber kennst du schon Tina?“ Einziger Haken: Deine Freundin könnte ziemlich genervt sein!

Variante 4

Für alle, die kein Problem mit eine kleinen Notlüge haben, kommt noch diese Möglichkeit infrage: „Du sorry, ich steh auf Frauen!“ Das kränkt die meisten Männer am allerwenigsten – schließlich hätte den Korb JEDER Mann bekommen. Auch diese Schlüsselsätze lösen bei Männern einen ausgeprägten Fluchtreflex aus. Sucht euch euren Favoriten aus:

„Ich geh mir mal eben Wolfgang Petry beim DJ wünschen.“

„Huch, meine Dritten kneifen wieder so beim Essen.“

„Mein Freund müsste auch gleich hier sein …“

„Montags hab ich immer Ringer-Training.“

„Sex vor der Ehe – das käme für mich NIE infrage!!

„Hach, das Lied findet mein Jüngster auch so toll. Die anderen sieben hassen es.“

„Hast du schon meine Mutter kennengelernt? Sie steht da drüben …“

 

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/korb-geben-1279426/

Aktuelle Studie : Lyse auch im hohen Alter sinnvoll ?

Mai 18th, 2016

Auch über 90-Jährige mit einem Schlaganfall profitieren noch von Lyse und Thrombektomie.

BERLIN. Je höher das Alter bei einem Schlaganfall, umso schlechter sind die Chancen, den Insult überhaupt zu überleben und die Klinik in einem guten körperlichen Zustand zu verlassen. Weniger selbstverständlich ist, dass eine intensive Schlaganfalltherapie auch bei Hochbetagten noch hervorragend funktioniert. Die Effektstärken sind tendenziell sogar noch größer als bei jüngeren Patienten. Darauf hat Professor Gerhard Hamann vom Bezirkskrankenhaus in Günzburg hingewiesen.

Der Neurologe erläuterte dies auf der Arbeitstagung Neurologische Intensivmedizin (ANIM) in Berlin anhand einer Reihe aktueller Studien. So sterben nach einer Analyse von über einer halben Million Schlaganfällen im US-amerikanischen Get-with-the-Guidelines-Programm rund drei Prozent der Patienten im Alter von weniger als 50 Jahren in der Klinik. Bei den 70- bis 79-Jährigen sind es etwas mehr als fünf Prozent und bei den über 90-Jährigen sind es bereits mehr als zehn Prozent.

Nur 20 Prozent der Hochbetagten kommen nach dem Schlaganfall wieder ins häusliche Umfeld, die übrigen, sofern sie überleben, benötigen professionelle Pflege. Bei den unter 50-Jährigen können zwei Drittel nach dem Klinikaufenthalt wieder nach Hause, bei den 60- bis 70-Jährigen sind es noch 56 Prozent. Das liegt auch daran, dass über die Hälfte der hochbetagten Patienten schon vor dem Schlaganfall gravierende körperliche Einschränkungen und einen mRS-Wert von 2 oder mehr hatte.

Allerdings ist das Ergebnis bei sehr alten Menschen noch weitaus dramatischer, wenn sie keine optimale Therapie bekommen. So erreichten in einer Studie nur 21 Prozent der Patienten im Alter von über 80 Jahren ohne Lyse einen mRS-Wert von 0-2, mit Lyse waren es 33 Prozent – ein relativer Unterschied von über 60 Prozent. Bei den unter 80-Jährigen blieben 44 Prozent ohne und 56 Prozent mit Lyse ohne größere funktionelle Einschränkungen, der relative Unterschied liegt hier nur bei 27 Prozent.

Zuerst erschienen auf:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/schlaganfall/article/910878/aktuelle-studie-lyse-hohen-alter-sinnvoll.html

Finger weg von meinen Münzen!

Mai 15th, 2016

Neuerdings ist Engagement angesagt: „Mama, ich kann Dir helfen“, bot mir meine Tochter an, als ich die letzte Milchtüte im Einkaufsbeutel verstaut hatte. „Ich bringe den Wagen zurück!“ Begeistert stimmte ich zu. „Klar, gerne, das ist aber nett!“ flötete ich laut. Sollten ruhig alle im Supermarkt mitbekommen, welch aufmerksame Tochter ich doch habe. Sie konnte gerade so über den Griff sehen, bugsierte den Wagen trotzdem unfallfrei zurück zum Sammelplatz.

Nach einer Weile kam sie wieder, wir machten uns auf den Heimweg. Nach gut hundert Metern fiel mir auf, dass etwas fehlte: die Euro-Münze, die im Einkaufswagen steckte. „Mist!“, rief ich. „Wir müssen zurück. Wir haben den Euro vergessen!“ Meine Tochter zeigte mir ihr Mickey-Maus-Gesicht und trippelte von einem Fuß auf den anderen. Da dämmerte es mir: „Hast Du ihn vielleicht?“ Sie nickte und sprang fröhlich summend weiter. „Der gehört jetzt mir!“ Ich zeigte mein Dagobert-Duck-Gesicht und schüttelte betont langsam den Kopf. „Aber Mama!“, protestierte sie. Doch Dagobert blieb Dagobert.

„Na gut“, sagte sie nach einer Weile, „ich könnte ihn doch der Frau mit den Zeitungen geben.“ Sie sprach von der obdachlosen Straßenzeitungsverkäuferin, die vor dem Supermarkt stand. Ich hatte einen anderen Vorschlag: „Gib mir doch den Euro und der Verkäuferin dein Taschengeld. Du hast doch dein Portemonnaie dabei. Wie wäre das?“ Ich hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da schrie sie los: „NEIN! Dann habe ich ja kein Geld mehr!“

Seit Anfang des Jahres bekommt meine Tochter Taschengeld. Sie ist fünf Jahre alt und fällt damit bereits in die Altersgruppe, die an das Finanzwesen herangeführt werden kann. Nach Empfehlung des Jugendamtes sollten Vier- und Fünfjährige einmal die Woche 50 Cent erhalten.

Immer samstags bekommt sie nun also eine Münze. Noch lieber nimmt sie drei oder sogar fünf kleinere Münzen, denn das sieht nach mehr aus, logisch.

Sie verstaut das Geld sofort in ihrem neuen Stolz: einem Portemonnaie, auf dem das dicke Schaf aus der Serie „Shaun das Schaf“ thront.

Das ist nicht nur Schmuckelement, sondern Programm. In ihren Geldbeutel passt dreimal soviel Geld wie in meinen. Ein paar ausgemusterte EC-Karten von meinem Mann und mir hat sie auch einsortiert, aber die ignoriert sie meistens. Bezahlt wird bar. Verdient auch. Wo immer sie kann, versucht sie Münzen zu zocken oder sich auf ehrliche Art zu verdienen. Meistens findet sie auf den abgelegensten Wegen noch ein oder zwei Cent. Ausgegeben wird eher wenig. Schließlich spart sie auf eine neue Puppe. Und wenn sie die gekauft habe, wolle sie ja noch Geld in ihrem Schaf haben, also brauche sie mehr und immer mehr. Sagt sie.

Es war faszinierend: Seit sie sich mit echten Münzen beschäftigte, gab es weniger Stress an den Quengelzonen dieser Erde. Ich musste nur darauf verweisen, dass sie ihr Portemonnaie ja dabei habe. Schon war Schluss. Wenn wir auf dem Weg zur Kita waren, gab es keine Sit-ins mehr, um zu verdeutlichen, dass ich den Tag mit ihr und nicht mit meiner Arbeit verbringen solle. Denn Arbeit bringt ja Geld.

In den letzten Wochen ist immer wieder die Rede davon, dass das gesamte Bargeld auch in Deutschland abgeschafft werden soll. Den 500-Euro-Schein hat die EZB ja bereits entsorgt.

Aber unsere Kinder werden das nie mitmachen. Sie spekulieren lieber auf die harte Währung statt mit virtuellen Bits und Coins.

Zu Recht. Wie sollen sie auch sonst lernen, mit Geld umzugehen, und dass dieser Umgang soziale Folgen haben kann, wenn sie nur auf einen Screen touchen können? Und, ganz ehrlich, als Mutter möchte ich Bargeld auch nicht missen. Ich würde sonst ohne Maß und Disziplin munter meine Bankkarten einsetzen. Das käme den Kindern auch nicht zu gute.

Zur Anbieter-Website:

www.nido.de/artikel/finger-weg-von-meinen-muenzen

Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

April 16th, 2016

Ein Besuch bei den Großeltern ist für die meisten Kinder etwas ganz Tolles. Sie freuen sich riesig darauf und genießen die gemeinsamen Stunden mit Oma und Opa in vollen Zügen. Schon bald ist Kindern nämlich klar, dass die Großeltern vieles gelassener nehmen als ihre Eltern und auch um einiges mehr Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen, als Mama und Papa. Die Zuneigung und Freude beruht meistens auf Gegenseitigkeit, dadurch haben Großeltern und Enkel häufig einen ganz besonderen Draht zueinander und bilden ein wunderbares Team.

 

Doch nicht immer verläuft der Besuch bei Oma und Opa so, wie sich Eltern das wünschen. Lassen Großeltern ihren Enkelkindern nämlich zu viele Freiheiten und verwöhnen sie zu sehr, so kann dies zu Konflikten mit den Eltern führen. Daher sollten Vater und Mutter, zusammen mit den Kindern und den Großeltern im Vorfeld einige Regeln festlegen, an die sich die Kinder zu halten haben. Denn nur durch feste Absprachen kann man Generationskonflikte entgegenwirken oder vielleicht sogar ganz vermeiden.

 

Wie Sie Ihre Kinder und auch die Großeltern am besten auf den Besuch vorbereiten!

  • Kinder wissen ganz genau, welche Sonderstellung sie bei ihren Großeltern einnehmen und dass Oma und Opa öfter mal ein Auge zudrücken. Doch damit es nicht überhand nimmt, sollten Sie Ihrem Kind klar und deutlich sagen, dass es auch bei den Großeltern bestimmte Grundregeln gibt, die es zu befolgen hat.
  • Legen Sie diese Grundregeln vorab bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kind und den Großeltern fest, denn so können sich beide Seiten besser auf den Besuch einstellen und vorbereiten. Falls nicht anders möglich, können Sie die Absprachen auch telefonisch treffen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, Ihrem Kind zu erklären, dass Oma und Opa möglicherweise nicht mehr so belastbar sind und ihre Grenzen manchmal schneller erreichen, als Ihr Kind es bisher von ihnen gewohnt ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bestimmte Dinge betreffen Rücksicht nehmen sollte auf die Großeltern, z. B. beim spielen nicht zu laut sein, nicht zu sehr herumtoben, sich gut benehmen und gehorchen, damit Oma und Opa nicht in Stress geraten und mit der Situation evtl. überfordert sind.
  • Da Großeltern teilweise nicht so üppig mit Spielsachen ausgestatte sind, um Kinder über längere Zeit zu beschäftigen, ist es vorteilhaft, wenn Ihr Kind noch Spielzeug von daheim mitnimmt. Am besten lassen Sie Ihr Kind selbst etwas von seinem Spielzeug aussuchen und einpacken. Allerdings sollte auch etwas dabei sein, womit sich Ihr Kind allein beschäftigen kann, während Oma und Opa zwischendurch eine Ruhepause einlegen oder anderweitig dringend etwas zu erledigen haben. Ratsam ist, dass Sie nochmals ein Auge darauf werfen, bevor Ihr Kind die Spielsachen einpackt.
  • Bleibt Ihr Kind zum Übernachten bei den Großeltern, dann braucht es sicherlich auch sein Lieblingskuscheltier und unter Umständen sein eigenes Kopfkissen oder eine Kuscheldecke, um sich wohlzufühlen.
  • Geht Ihr Kind länger zu Oma und Opa, ist es sinnvoll, wenn Sie im Vorfeld abklären, was während der Ferien alles auf dem Programm steht und dann zusammen mit Ihrem Kind die Tasche packen. Denn so weiß auch das Kind, was es alles dabei hat. Es gehören sowohl gute Kleidung zum weggehen, als auch ältere Sachen für den Garten oder den Spielplatz ins Gepäck. Im Sommer sind zudem Badekleidung und Sonnenschutz wichtig.
  • Muss Ihr Kind regelmäßig irgendwelche Medikamente nehmen oder leidet es an einer Allergie, müssen Sie dies den Großeltern mitteilen und auch Ihrem Kind (sofern es groß und reif genug ist) ins Gewissen reden, dass es daran denkt.
  • Machen Sie Ihrem Kind den Besuch bei den Großeltern schmackhaft und versprechen Sie ihm, dass es Sie im Nofall immer erreichen kann. Halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein, denn sonst wird Ihnen Ihr Kind nicht mehr vertrauen, was einer guten Eltern-Kind-Beziehung enorm schadet.
  • Stellt Ihr Kind im Vorfeld Fragen zum Besuch bei Oma und Opa, so sollten Sie ihm diese ausführlich und ehrlich beantworten. Sie können so eventuelle Unsicherheiten Ihres Kindes aus dem Weg räumen und die Vorfreude auf den Aufenthalt bei den Großeltern steigern.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie selbst alles in Ihrer Kindheit mit den Großeltern erlebt haben.
  • Hat Ihr Kind aber trotz allem Heimweh und möchte wieder nach Hause, sollten Sie es baldmöglichst abholen, es könnte sonst künftig zu Problemen führen, was Besuche bei Oma und Opa betrifft.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder schon als Baby ständigen Kontakt zu den Großeltern haben, so dass Oma und Opa weitere Bezugspersonen für das Kind sind und es sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Natürlich ist das nicht immer möglich, denn schließlich kommt es auch darauf an, ob die Großeltern gleich um die Ecke oder weiter weg wohnen.

Originalbeitrag lesen:

http://www.vorname.com/

Hygiene und Körperpflege bei Kindern

März 6th, 2016

Hygiene ist für Kinder sehr wichtig, da sie große Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit hat. Deshalb sollten Eltern bei ihren Kindern auf eine angemessene Körperpflege und Hygiene achten und jedes Kind an regelmäßige Körperhygiene gewöhnen. Kindern Hygiene beibringen in normalem Maße gehört zu den Aufgaben bei der Erziehung.

 

Was gehört zur regelmäßigen Hygiene und Körperpflege bei einem Kind?

Zähne putzen: und das ab dem 1. Zahn mind. 2 x täglich (morgens nach dem Frühstück und abends vor dem schlafen gehen), besser noch ist 3 x täglich (nach dem Essen)

Gesicht waschen: morgens und abends mit warmem klarem Wasser

Hände waschen: morgens und abends, vor dem Essen, nach der Toilette, nach dem spielen im Freien, nach dem Einkaufen, Kindergarten, Schule – und das mit Seife.

Duschen oder Baden und Haare waschen: reicht normalerweise 2 x pro Woche. Im Sommer, wenn Kinder beim Herumtoben stark schwitzen, im Plantschbecken oder Sandkasten waren ist häufiger eine Ganzkörperwäsche notwendig.

Füße waschen: wenn das Kind barfuß gelaufen ist. Nach dem Füße waschen die Zehenzwischenräume immer gut abtrocknen. Außerdem auf Baumwollsocken und gute passende Schuhe achten.

Bei Babys bzw. Wickelkindern morgens und abends den Wickelbereich mit einem feuchten Waschlappen gründlich waschen und gut abtrocknen. Geeignete Pflegeprodukte verwenden (vor allem bei wundem Po).

Trocken und Sauberwerden: Ein sehr wichtiger Schritt in punkto Hygiene ist, dass Kinder zwischen zwei und drei Jahren lernen, selbständig aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen.

Po richtig sauber machen: Kindern muss man lernen, dass Po und Scheide des Mädchens immer von vorne nach hinten abgewischt werden. Denn bei Mädchen ist es ganz wichtig, dass keine Darmbakterein in die Scheide gelangen, da diese eine Blasenentzündung hervorrufen können.

Nägel schneiden: Fuß- und Fingernägel 1 x wöchentlich schneiden und reinigen (Fingernägel öfter säubern)

Ohren regelmäßig sauber machen: bei der Ohrenpflege nur die Ohrmuscheln mit einem feuchten Waschlappen reinigen. Keinesfalls Wattestäbchen verwenden, denn damit schiebt man das Ohrschmalz nur tiefer in den Gehörgang und das Ohr kann verletzt werden

Eincremen: Die Haut eincremen ist erforderlich, wenn sie sehr trocken oder schuppig ist, sowie bei kalten Temperaturen. Da Babyhaut besonders empfindlich ist, auf milde Pflegeprodukte achten!

Hygiene ja, aber in Grenzen! Entscheidend ist das richtige Maß, denn übertriebene Hygiene kann durchaus auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern haben wie z. B. eine sehr empfindliche Haut oder die Neigung zu Allergien.

Baby Hygiene

Neben der Körperpflege sind für Babys natürlich noch weitere hygienische Maßnahmen erforderlich und wichtig. Dazu gehört: regelmäßig die Fläschchen und Schnuller reinigen bzw. desinfizieren, die Wohnung sauber halten, und das insbesondere in der oralen Phase des Babys. Was aber nicht heißt, dass die ganze Wohnung steril sein muss, denn laut wissenschaftlichen Untersuchungen schwächt zuviel Hygiene und sterile Sauberkeit das kindliche Immunsystem. Dadurch wird der Organismus des Kindes anfälliger für Bakterien, Krankheitserreger oder Parasiten.

Entdeckt:

www.vorname.com/ratgeber/erziehung-teens/hygiene-und-koerperpflege-bei-kindern-12250/

Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

März 6th, 2016

Klassischer Bad- oder Kraft­reiniger – wer entfernt hartnä­ckigen Schmutz und Kalk am besten? Im Test treten 19 Mittel gegen­einander an. Im Putzwett­streit schneiden etliche güns­tige Reiniger gut ab. Ausgerechnet Seifenreste bereiten einigen Produkten große Schwierig­keiten – mehr noch als Kalk. Über­raschend schlecht schneidet Meister Proper ab. Erfreulich für Putzmuffel: Drei Mittel verhindern gut, dass sich neue Kalk­flecken bilden.

19 Mittel im Test: Kraft­meier gegen milde Klassiker

Die unzäh­ligen bunten Sprühflaschen in Drogeriemärkten lassen sich in zwei Gruppen unter­teilen: herkömm­liche Badreiniger und kraft­volle Mittel, die schon im Namen Stärke vermitteln („Power Reiniger“, „Maxx Power“). Die klassischen Reiniger kommen oft dezenter daher und tragen Beinamen wie „Classic“, „Citrus“ oder „Atlantik­frisch“. Vor allem bei ihnen zeigten sich große Unterschiede im Test. Jeder zweite der zehn geprüften klassischen Reiniger schneidet gut ab, der Rest nur ausreichend. Sie schwächeln vor allem bei der Putz­leistung. Dafür sind sie meist sanft zu Mensch und Natur. Bei den neun Kraft­reinigern ist es umge­kehrt: Sie reinigen meist gründlich, belasten Gewässer und Schleimhäute aber oft mehr.

Sechs lösen Kalk sehr gut

Bäder zu schrubben, blieb den Testern erspart. Sie prüften die Reiniger nicht in verschiedenen Haushalten. Der Schmutz wäre zu unterschiedlich, die Wirkung der Reiniger nicht vergleich­bar. Sie arbeiteten im Labor und nutzten Kalk in seiner edelsten Form: Marmor. Um zu prüfen, wie gut die Reiniger wirken, wogen die Prüfer kleine Marmorplatten aufs hundertstel Gramm genau. Dann tauchten sie die Plätt­chen in die Reinigerflüssig­keit. Schäumend fraßen sich die Säuren in den Marmor. Nach dem Abspülen und Trocknen gingen die Platten wieder auf die Waage. Je leichter sie geworden waren, desto mehr Kalziumkarbonat – sprich: Kalk – hatte der Reiniger beseitigt. Die Prüfung offen­bart den Vorteil vieler Kraft­reiniger: Etliche schneiden gut ab, sechs sogar sehr gut. Die Besten holen fünf­mal so viel Kalk von den Wänden wie einige herkömm­liche Badreiniger.

Manche versiegeln Oberflächen

Dass Kalk gar nicht erst entsteht, ist der Traum jedes Putzmuffels. Mehrere Produkte versprechen, ihn zu erfüllen und eine wasser­abweisende Schicht aufs Material aufzutragen. Einige versiegeln vergleichs­weise gut. Viel mehr Frei­zeit verschaffen sie aber auch nicht: Ein paar Mal duschen, dann bleibt das Wasser wieder an den Fliesen hängen, und es bildet sich erneut ein Kalk­schleier.

Ätzend zum Kalk, sanft zum Bad

Lange galt für Haus­halts­reiniger: Je besser sie wirken, desto größer ihre Neben­wirkungen. Unter säurehaltigen Kraft­protzen können Oberflächen leiden. In welchem Maße? Das haben wir geprüft. Wir ließen die Reiniger 24 Stunden auf 13 verschiedene Materialien einwirken, darunter Emaille, Keramik, Acryl, Gummi, Alu, verchromte Armaturen und diverse Kunststoffe. Erfreulicher­weise sind die Rezepturen vieler Produkte erstaunlich schonend zum Material. Das war in früheren Tests anders. Trotzdem sind scharfe Kalkkiller nach wie vor nichts für empfindliche Materialien wie etwa Marmorfuß­böden.

Einige Reiniger reizen die Schleimhäute

Für klassische Badreiniger verwenden die Hersteller in der Regel mildere Säuren als für die kraft­vollen Mittel. Das ist nicht nur vorteilhaft für sensible Oberflächen, sondern auch für Mensch und Umwelt. Einige Reiniger greifen Augen oder Atemwege an. Verbraucher sollten sie nur spar­sam, mit Hand­schuhen und bei offenem Fenster versprühen. In fens­terlosen Bädern empfiehlt sich sogar ein Atem­schutz.

Die Homepage besuchen:

www.test.de/Badreiniger-im-Test-Meister-Proper-Schlusslicht-4980485-0/

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Februar 3rd, 2016

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

„Schön, leicht, authentisch und entspannt“, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. „München for Women“ kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch „München for Women“ will etwas anderes.

„Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide“, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie „Vogue“ oder „Elle“ zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

„Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen“, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? „Sie liebt ihre Stadt abgöttisch“, fällt Adler als erstes ein. „Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.“

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: „Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen“, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in „München for Women“, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

„Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien“, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe „immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee“ und sei auch so „weich, erfüllt und heiter“. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Beauty in der Schwangerschaft

Januar 28th, 2016

Diabetes – Zuckerkranke müssen bei mehr Sport ihre Therapie anpassen

Januar 27th, 2016

Mehr Sport – ein guter Vorsatz, den wohl auch der eine oder andere Diabetiker gefasst hat. Betroffene müssen bei mehr Bewegung allerdings ihre Therapie anpassen. Diese Frage stellt sich übrigens auch für andere Situationen – zum Beispiel bei einem Klinik-Aufenthalt.

Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Blutzucker messen: Vor, während und nach dem Training

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen.

Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

 

Aufgespürt:

http://www.focus.de/gesundheit

Schlafparalyse – Albtraum im Wachzustand

Januar 20th, 2016

Der Geist ist schon wach, aber der Körper schläft noch – ein Zustand, den Experten Schlafparalyse nennen. Das Schlimme: Die Betroffenen können keinen einzigen Muskel bewegen.

 

Schlafparalyse: Zwischen Schlaf und Wachzustand

Rund 25 Prozent aller Menschen erleben einmal im Leben diesen albtraumhaften Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in dem sich die Betroffenen wie gelähmt fühlen. Die Glieder wollen einfach nicht gehorchen und selbst das Sprechen ist nicht möglich. Nur die Atmung und die Augen können bewusst gesteuert werden. Wer sich in diesem Zustand befindet, baut oft auch noch Elemente eines Traumes in die reale Welt ein.

Schutzreaktion des Körpers

Der Begriff Schlafparalyse bezeichnet den Zustand, in dem der Geist schon im Wachzustand ist, der Körper aber noch schläft. Nach rund zwei Minuten ist der Spuk vorbei. Dann kehrt entweder die Muskelkraft zurück oder man schläft wieder ein. Wir empfinden die vorübergehende Lähmung zwar als unangenehm, tatsächlich ist das Phänomen jedoch eine Schutzreaktion unseres Körpers. Es verhindert, dass wir im Traum erlebte Bewegungen in die Realität umsetzen.

Am häufigsten betroffen von der Schlafstarre sind im übrigen Menschen, die an Narkolepsie – der sogenannten Schlafkrankheit – leiden. Ein gestörter Schlafrhythmus oder ein Jetlag können den Zustand ebenfalls herbeiführen.

Was kann man dagegen tun?

Wenn die Zustände nur vereinzelt auftreten, ist eine Behandlung nicht notwendig. In den meisten Fällen hilft es schon zu wissen, dass eine Schlafparalyse ungefährlich ist – zumindest im Normalfall. Dieses Wissen kann die Panik verhindern, die sich in den meisten Betroffenen ausbreitet. Wer gelassen mit der Starre umgeht, kann den Zustand sogar als spannend empfinden.

Sollten Schlafparalysen häufiger auftreten, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Grund dafür: Im Ernstfall können bewusste Paralysen auch mit Krankheiten wie Schlafapnoe, Migräne und Angststörungen zusammenhängen.

 

Seite besuchen:

http://origin.static.bri-img.de/gesund/gesundheit/schlafparalyse-1265031

Die Wahrheit über Vitamine (1) – Mythos Vitamin C – Warum Tabletten nicht vor Erkältungen schützen

November 23rd, 2015

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland schwört auf den Vitamin-Kick aus der Packung. Das Angebot ist riesig – und die Versprechungen auch. Die Brausetabletten und Pillen suggerieren Vitalität, Gesundheit und starke Abwehrkraft. Die Präparate sind beliebt wie nie, der Markt boomt – Nahrungsergänzungsmittel sind ein Riesengeschäft. „Allein im Jahr 2010 belief sich der Umsatz auf über 900 Millionen Euro“, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Entzauberung eines Mythos

Vitamine sind ohne Zweifel wichtig. Der Mensch muss sie durch seine Ernährung aufnehmen, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Viele Menschen wollen sich dabei nicht auf natürliche Vitaminlieferanten wie Äpfeln, Brokkoli oder Fleischverlassen, auch weil sie glauben, mit Nährstoffen unterversorgt zu sein. Selbst wer sich ausgewogen ernährt, greift deshalb zur Brausetablette, nach dem Motto „kann ja nicht schaden“.

Die Vitamingläubigkeit könnte ihren Ursprung darin haben, dass ein schwerer Vitaminmangel durchaus gesundheitliche Risiken birgt. Jahrhundertelang litten Seeleute an Skorbut, weil sie sich auf ihren langen Schiffsreisen einseitig ernährten und kein Vitamin C zu sich nahmen. Sie erkrankten an Durchfall, Fieber und Zahnausfall. Viele starben aufgrund des Vitamindefizits. Erst als die Seeleute Zitrusfrüchte und Sauerkraut mit an Bord nahmen, verlor die Krankheit ihren Schrecken.

Daraus folgerten Forscher, dass Vitamine per se gesund sein müssten – je mehr desto besser. Der Denkfehler dabei: Dass ein eklatanter Mangel an Nährstoffen das Immunsystem schwächt und zu Erkrankungen führt, lässt nicht den Umkehrschluss zu, dass künstlich zugeführte Vitamine gesunden Menschen nutzen.

Nichts als leere Versprechungen

Dazu kommt, dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln seit Jahrzehnten durch ihre massive Werbungden Eindruck erwecken, die Deutschen litten unter Vitaminmangel. Die Werbeversprechen suggerieren, dass jeder durch den Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen etwas für seine Gesundheit tun könnte.

Vor allem gegen Husten, Schnupfen und Halsweh versuchen sich daher viele Menschen im Winter immer noch mit der vermeintlichen Wunderwaffe, den Nahrungsergänzungsmitteln, zu wappnen. Die Regale in den Apotheken bieten eine große Auswahl an verschiedensten Produkten. Das ist erstaunlich, denn bislang gibt es keine einzige Studie, die den Nutzen künstlicher Vitamine im Erkältungsfall eindeutig belegen kann.

Homepage besuchen:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/vorbeugung/tid-13386/

Vorlesen hat positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern

November 13th, 2015

Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Vorlesen Kindern Vorteile bringt. Vorlesen unterstützt die persönliche Entwicklung eines Kindes, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt, die Kinder sind in der Schule erfolgreicher und ihr soziales Empfinden und Verhalten wird positiv beeinflusst. Vorlesen ist eine Investition für Leben!

Die Vorlesestudie ist ein Projekt, das seit 2007 jährlich gemeinsam von der „Stiftung Lesen“, der „Deutsche Bahn Stiftung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ durchgeführt wird. Mit wechselnden Themen wird das Vorleseverhalten in Deutschland erforscht und ausgewertet.
Es wurden für die Vorlesestudie 2015 vom Feldinstitut Iconkids & Youth 524 acht- bis zwölfjährige Kinder und ihre Mütter persönlich befragt. Die Untersuchung ist somit maßgebend für Familien und Kinder im Vorlesealter.

 

Vorlesen und Erfolg in der Schule hängen zusammen

Die Ergebnisse der Vorlesestudie, welche am 09.11.2015 von den Initiatoren und der Studienleiterin in Berlin vorgestellt wurden, brachten zum Vorschein, dass rund 70 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder aller Bildungsschichten, denen täglich vorgelesen wurde, im Fach Deutsch eine gute oder sogar sehr gute Note hatten. Auch in anderen Fächern wie Sachkunde/Biologie und Kunst oder in Mathematik und der ersten Fremdsprache haben sie besser abgeschnitten als gleichaltrige Kinder, denen wenig oder gar nicht vorgelesen wird.

Auch über die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden in der Schule wurden die Mütter und Kinder befragt. Ihren Angaben zufolge gehen 83 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, sehr gerne in die Schule. Bei den wöchentlich belesenen Kindern sind es 67 Prozent und von den Kindern, denen nicht vorgelesen wird nur 43 Prozent.
Gute Leistungen in der Schule wurden von 84 Prozent der Mütter bestätigt, die ihren Kindern täglich vorlesen. Von den weniger belesenen Kindern sind 63 Prozent und von den Kindern, denen niemand vorliest gerade noch 32 Prozent gute Schüler …unabhängig vom Bildungshintergrund der Familien.

Die Leiterin des Institus für Lese- und Medienforschung Simone Ehmig teilte mit: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben. Jeder Vater und jede Mutter sollte diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“

Vorlesen fördert soziale Kompetenz bei Kindern

Bei Kindern, deren Eltern ihnen regelmäßig vorlesen, ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt und sie sind häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Vorlese-Kinder werden öfter als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und sie sind für andere da, wenn es denen nicht gut geht. Sie teilen mit anderen Kindern und sie können Geheimnisse für sich behalten.
Diese Erkenntnis war für Antje Neubauer von der Deutschen Bahn Stiftung der Anlass, um die Wichtigkeit des Vorlesens zu verdeutlichen. Sie teilte mit: „Diese Kinder sind zupackend und aktiv. Sie haben die Chance, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sind eher bereit, in ihrem späteren Berufsleben Verantwortung zu übernehmen und kreativ Dinge voranzubringen.“

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 wurde von den Initiatoren auch genutzt, um zur Teilnahme am 12. Bundesweiten Vorlesetag aufzurufen, der dieses Jahr am 20. November stattfindet 

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.vorname.com/ratgeber/entwicklung/vorlesen-hat-positive-wirkung-auf-die-entwicklung-von-kindern-9732

Studie – Ungesunde Ernährung kostet den Staat fast 17 Milliarden Euro im Jahr

Oktober 22nd, 2015

Die ungesunde Ernährung der Deutschen kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 16,8 Milliarden Euro. Die höchsten Kosten entstehen durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Karies, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht sowie diverse Krebserkrankungen.

Die Folgen von zu viel Zucker, Salz und Fetten auf dem Speiseplan des Durchschnitts-Deutschen verursachen schwere Krankheiten und hohe Kosten für das Gesundheitssystem, das zeigt nun eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Biotechnologieunternehmens Brain AG.

Dabei gehe es nicht nur um die direkten Kosten der Fehlernährung. Ein deutliches Einsparpotential liege auch in den Folgeerkrankungen und Folgekosten von Übergewicht und Diabetes, erklärte Studienautor Toni Meier von der Uni Halle. „Diese reichen von der gewichtsbedingten Arthrose bis zu Schlafstörungen, Alzheimer und chronischem Nierenversagen.“

Wenn es gelänge, etwa ein Drittel der Zucker-, der Fett- oder der Salzmenge in den Nahrungsmittelrezepturen durch neue Naturstoffe zu ersetzen, könnte das Gesundheitssystem allein in Deutschland jährlich um einen Betrag von fünf bis sechs Milliarden Euro entlastet werden, erklärte Co-Autor Martin Langer von der Brain AG. Indirekte Kosten, bedingt durch Arbeitsausfall, Kurbehandlungen und Invalidität, seien in der Studie nicht berücksichtigt worden.

Für ihre Arbeit hatten die Forscher die repräsentativen Krankheitskosten und Verzehrsdaten für Deutschland analysiert und errechnet, wie hoch die anteiligen Kosten eines unausgewogenen Verzehrs von Zucker, Salz und gesättigten Fetten sind. Bei diesen drei Stoffgruppen liegt der Verzehr in Deutschland oft deutlich über den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Untersucht wurden in diesem Zusammenhang 22 verschiedene Krankheitsbilder.

Die Studie entstand im Rahmen der sogenannten Allianz NatLife 2020, einem Zusammenschluss von Unternehmen und Universitäten, die gemeinsam biologisch aktive Naturstoffe für Nahrungsmittel-Unternehmen erforschen und entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „PLOS One“ veröffentlicht.

 

Homepage besuchen:

www.focus.de/gesundheit/

Schnell zur neuen Frisur mit der einfachen und schnellen Haarverlängerung mit Clip In Extensions aus Echthaar

Oktober 14th, 2015

Dank der praktischen Clip In Extensions aus Echthaar können Sie im Nu eine neue Frisur haben. Ganz gleich ob Verlängerung Ihrer Haare oder mehr Volumen – die Clip in Extensions bieten viele Möglichkeiten zur Haarverlängerung.

Die Methode der Haarverlängerung ist mit den Clip In Extensions so einfach und unkompliziert wie nie zuvor. Sie benötigen keinerlei besondere Hilfsmittel, um die Clip In Extensions in ihren Haaren zu befestigen und damit innerhalb weniger Minuten mehr Haarpracht zu gewinnen.

Klicken Sie hier: http://www.clipinextensionsechthaar.de/ , um mehr über die Clip In Extensions aus Echthaar zu erfahren.

Im Gegensatz zu klassischen Haarverlängerungen werden Clip In Extensions nicht in das eigene Haar geklebt. Diese alte Methode zur Haarverlängerung kann bei unsachgemäßer Anwendung schnell ihre eigenen Haare dauerhaft zerstören. Die Clip In Extensions hingegen werden einfach in die Haare eingehängt. Kleine Klammern befestigen dabei die Haarverlängerungen fest und sicher und sind genauso einfach wieder zu entfernen.

Für die Haarverlängerung mit Clip In Extensions ist kein langwieriger Besuch bei Ihrem Friseur nötig. Sie erhalten mit Ihrer Bestellung alles, was Sie für die einfache und schnelle Befestigung Ihrer neuen Haarpracht benötigen. Clip In Extensions benötigen zur Befestigung keinen Kleber und auch kein spezielles Werkzeug. Auch das bei anderen Methoden zur Verlängerung der Haare übliche und äußerst zeitaufwendige Einflechten entfällt.

Sie können die Haarverlängerungen einfach selbst vor dem Spiegel an den gewünschten Stellen anbringen – ein einfacher Klick auf die kleine Klammer ist alles, was Sie dafür benötigen.

Clip In Extensions aus Echthaar bieten vielfältige Möglichkeiten, ihre Haare zu verlängern sowie ganz neue Frisuren zu kreieren. Sie müssen dabei weder Haarbrauch noch Haarausfall befürchten. In den kleinen Klammern, den Clips, sammelt sich auch kein Schmutz an, die Haarpracht wirkt mit den Clip In Extensions immer gepflegt und ist dabei spielend einfach zu verlängern.

Kanal geht mitten durch meinem Grund

Oktober 4th, 2015

von Konrad
(Bayern)

Wir sind noch ganz am Anfang aber haben schon das erste massive Problem: Wir haben gerade ein Grundstück erworben welches wir bebauen wollen. Nachdem unser Architekt die Abwasserplanung machen wollte und dazu die Pläne anforderte traf uns der Schlag!

Mitten durch unser geplantes Haus führt eine Abwasserleitung/Kanal der nicht im Grundbuch eingetragen ist. Was können wir tun? Das Haus kann auf Grund des recht kleinen Grundstücks nicht umgeplant werden. Der Kanal würde immer unser Haus treffen!

Wir haben heute einen Termin bei der Gemeinde – was können wir fordern? Wie ist die Rechtslage? Wir wissen das erst seit gestern – am Montag nächste Woche wollten wir unsere Baupläne zur Genehmigung einreichen!

Über eine schnelle Antwort wären wir sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Konrad

Antwort

Hallo Konrad,

wenn ich Ihnen jetzt sage, dass es in jedem Fall besser gewesen wäre, schon vor dem Erwerb des Grundstücks entsprechende Erkundigungen einzuholen, hilft Ihnen das jetzt im Nachhinein leider nicht weiter. Aber ich erwähne das trotzdem, weil dadurch vielleicht andere Leser meiner Bauherrn-Webseite rechtzeitig auf ein vermeidbares Problem aufmerksam gemacht werden können.

Nun aber zu Ihren Fragen, die bei mir – bitte nicht böse sein – gleich zu Beginn einige Gegenfragen aufwerfen:

Was sagt Ihr Architekt zu dem Problem? Hat Ihr Architekt nicht ohnehin sofort alles in die Wege geleitet, um das Problem FÜR Sie rechtssicher zu lösen? Hat der Grundsücksverkäufer mit Sicherheit nichts vom bestehenden Kanal auf dessen Grund gewusst? Hat der Vertragserrichter davon gewusst?

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass sich der Vertragserrichter durch Einsicht beim Grundbuch vergewissert hat, dass keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, welche die Nutzung des Grundstücks einschränken. Andernfalls hätte diese Dienstbarkeit (z.B. Nutzungsrecht durch Gemeinde für Kanal) ja in Ihrem Kaufvertrag stehen müssen. Und wenn Sie das gewusst hätten, hätten Sie wohl nicht gleich gekauft …

Wie auch immer: Ohne die Umstände für den vorhandenen Kanal genau zu kennen, kann ich leider keine verbindlichen Aussagen machen. Eine Klärung der Angelegenhiet kann daher nur beim zuständigen Gemeindeamt erfolgen – den Termin haben Sie ja bereits vereinbart.

Ich

weiß zwar jetzt nicht, welches Vertragsverhältnis Sie mit Ihrem Architekt haben – aber wenn Ihr Architekt den Auftrag für die Planung Ihres Hauses hat, MUSS auch der Architekt als Ihr offizieller Vertreter gegenüber den Baubehörden an diesem Termin unbedingt teilnehmen und FÜR Sie eine Lösung erarbeiten. In Wahrheit sind Sie als Bauherr also lediglich „Zuhörer“, weil Ihr Architekt in Ihrem Auftrag ohnehin alles klären sollte.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich klar: Entweder es gibt – auf welcher rechtlichen Grundlage auch immer – eine Dienstbarkeit für den Kanal auf Ihrem Grundstück oder nicht. Wenn es, wovon ich hier ausgehe, KEINE Dienstbarkeit gibt, haben Sie Anspruch auf ein in jeder Hinsicht lastenfreies Grundstück.

Daraus folgt auch, dass der Kanal vom derzeitigen Nutzer (z.B. der Gemeinde) auf dessen Kosten entfernt, umgelegt (z.B. auf angrenzendes öffentliches Gut) oder Ihrem geplanten Haus entsprechend umgebaut oder angepasst werden muss.

Bei der Gemeinde sind jedenfalls folgende Punkte zu klären:

# 1. Welchen Zweck hat der Kanal überhaupt?
# 2. Ist der Kanal überhaupt in Betrieb?
# 3. Wer profitiert derzeit vom Kanal?
# 4. Welche Objekte (ausser Ihrem gelanten Haus) werden mit dem Kanal aufgeschlossen?
# 5. Ist der Kanal ein öffentlicher Kanal? Wenn ja – welches erworbene Recht hat die Gemeinde, das Grundstück für den Kanal zu nutzen?
# 6. Wenn die Gemeinde ein erworbenes Recht hat: Warum wurde das IHNEN beim Kauf des Grundstücks verschwiegen? (Rechtliche Prüfung Rücktrittsrecht).
# 7. Kann der Kanal für Ihren erforderlichen Kanalanschluss verwendet und entsprechend adaptiert werden?

Normalerweise liegt es vorrangig im Interesse der Gemeinde, mit Ihnen eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sollte es aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Lösung für das Problem geben, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Klärung der Angelegenheit zu betrauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alles gut für Sie ausgeht. Meiner Meinung nach stehen die Vorzeichen für eine positive Lösung ganz gut.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber
———
HausbauManager.com
BaukostenManager.com

 

zur Webseite:

www.haus-selber-bauen.com/

Günstigen Solarstrom abzapfen – Solaranlage pachten – und Stromrechnung senken

Oktober 1st, 2015

Würden auch Sie gerne Solarstrom nutzen, scheuen sich aber davor, weil Sie sich mit der Technik und der Bürokratie, die mit der Installation verbunden ist, nicht auskennen? Jetzt gibt es eine Alternative: Sie können Ihr Dach verpachten.

Das Interesse an Solaranlagen ist bei privaten Hausbesitzern in Deutschland ungebrochen hoch. Aber viele scheuen sich den Erwerb, weil sie von dem bürokratischen und organisatorischen Auswand zurückschrecken, der mit der Installation auf dem eigenen Dach verbunden ist. Manchen fehlt auch nur das nötige Kleingeld. Was viele Häuslebauer nicht wissen: Es gibt eine Alternative, um ebenfalls in den Genuss von Solarstrom zu kommen. Das Zauberwort heißt: Pachten. Focus Online sprach mit Florian Berghausen, Geschäftsführer der DZ-4 GmbH, die Solarstromanlagen und auf Wunsch auch Stromspeicher dazu vepachtet.

1. Wer kann das Angebot nutzen? Nur Hausbesitzer mit Eigenheim oder alle, die Dächer haben?

Florian Berghausen: In erste Linie ist das Angebot für private Hausbesitzer geeignet. Voraussetzung ist, dass der Kunde Besitzer der Immobilie ist und in ihr wohnt. Dann kann der Kunde als Pächter der Anlage den produzierten Solarstrom selber nutzen oder in das Stromnetz einspeisen und verkaufen.

2. Wie lange muss ein Verpächter sich binden?

Berghausen: Das Konzept sieht vor, dass die Anlage mindestens 20 Jahre auf dem Haus ihren Dienst verrichtet. Erst einmal wird dem Kunden ein zehnjähriger Pachtvertrag angeboten, den er dann später jeweils um ein Jahr verlängern kann. Oder er entschließt sich, nach zehn Jahren die Anlage zu kaufen – zum halben Preis der Neuanschaffung. Dann ist die Anlage vielleicht nicht mehr zu teuer für seine finanziellen Verhältnisse.

Im Video: Deutsche Solarfirmen bringen Strom in den Himalaya

 

3. Wie ist der Anlagenbesitzer rechtlich abgesichert?

Berghausen: Die Anlage kann rechtlich über einen Grundbucheintrag gesichert werden. Dieser stellte sicher, dass die Rechte auf die Anlage beim Verpächter liegen.

4. Was passiert, wenn der Anlageneigentümer und Verpächter in die Insolvenz geht?

Berghausen: Zunächst einmal nicht viel, da die Photovoltaik-Anlage auch ohne aktive Betriebsführung noch Strom produzieren wird. Im Zweifel wird der Pachtvertrag hinfällig und der Pächter kann die Anlage erwerben.

Im Fall einer Insolvenz des Verpächters, wird die Solaranlage auf dem Haus des Pächters abgebaut, ohne dass für ihn Kosten entstehen. Der Pachtvertrag wird hinfällig. Natürlich kann der Pächter auch in einem solchen Fall die Anlage erwerben.

 

5. Was passiert, wenn ich mein Haus verkaufe?

Berghausen: Wenn der Pächter in den 20 Jahren, in denen die Anlage auf seinem Dach installiert ist, sein Haus verkauft, sollte er dafür sorgen, dass der Käufer den Pachtvertrag übernimmt. Oder er erwirbt die Anlage vor dem Verkauf und verkauft sie mit dem Haus.

6. Beschränkt sich das Angebot auf bestimmte Regionen?

Berghausen: Das Angebot von DZ-4 ist in ganz Deutschland erhältlich. Bundesweit arbeiten wir mit über 40 ausgewählten Installationsbetrieben zusammen.

7. Wie viele Anlagen haben Sie bereits umgesetzt?

Berghausen: Der Trend hin zum Pachten von Solaranlagen ist relativ neu in Deutschland. Bisher haben wir rund hundert Anlagen verpachtet, aber wir merken gerade auch durch die steigende Bekanntheit der Möglichkeit und durch unsere gute Positionierung als Pionier dieses Modells, dass die Nachfrage anzieht. Es lässt sich auch sagen, dass die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen mit Speichern größer ist als die Nachfrage nach reinen Photovoltaikanlagen.

 

8. Was passiert, wenn durch die Solaranlage Schäden an meinem Haus entstehen?

Berghausen:Die Anlage ist mehrfach über uns versichert. Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt vor Schäden, die durch die Anlage am Haus entstehen können. Eine Allgefahrenversicherung schützt gegen Schäden an der Anlage selbst, sei es durch Wetter oder Vandalismus. Und eine Betreiberhaftpflichtversicherung schützt gegen Schäden an Dritten, zum Beispiel wenn ein Passant durch eine herabfallende Komponente der Anlage verletzt wird.

9. Wie hoch liegt die Rendite für den Dachbesitzer?

Berghausen:Die Leute wollen ihren eigenen Strom verbrauchen und unabhängiger von ihren Stromanbietern werden. Das ist das Hauptmotiv für das Pachten einer Solarstromanlage. In Hamburg zum Beispiel kostet den Kunden die Pacht für eine Solaranlage mit einer Leistung von 5 kWp (Kilowattpeak) ohne Stromspeicher monatlich rund 70 Euro. Zusammen mit dem Strom, den er vom Stromanbieter bezieht und abzüglich der EEG-Vergütung, die er für überschüssigen eingespeisten Solarstrom erhält, würde er im Monat rund 100 Euro für seinen Strom zahlen. Eine Anlage mit Solarstromspeicher, die einen höheren Eigenverbrauch von rund 60 bis 70 Prozent ermöglicht, kostet monatlich um die 150 Euro. Wer eine solche Anlage pachtet, kann einen viel höheren Eigenverbrauch realisieren und muss entsprechend wenig Energie vom Stromanbieter kaufen. Zudem sind die Pachtraten unveränderlich, was bei steigenden Strompreisen in der Zukunft zu deutlichen Ersparnissen führen kann.

10. Was muss ich noch beachten?

Berghausen:Es kommt vor, dass Verpächter von Solaranlagen bereits im Vorfeld eine Anzahlung fordern. Das ist in unserem Modell nicht notwendig. Die erste Zahlung des Pächters sollte der erste monatliche Pachtzins sein. Außerdem sollte der Pächter klären, zu welchem Preis er die Anlage nach Ablauf des Pachtvertrages erwerben kann. Oft heißt es, dass er sie dann zum Marktwert kaufen kann. Aber dieser Begriff ist dehnbar und bietet wenig Planungssicherheit. Besser ist es, den Rückkaufwert von vornherein festzulegen.

 

Original-Quelle:

www.focus.de/immobilien/energiesparen

Die Lüge vom Richtigen

Juli 5th, 2015

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Adresse der Quelle:

www.brigitte.de/liebe

Die Lüge vom Richtigen

Juli 4th, 2015

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Adresse der Quelle:

www.brigitte.de/liebe

Pornos gucken mit dem Partner: So viele Frauen tun es

Mai 30th, 2015

Experten fanden heraus, wie viele Frauen Pornos gucken, Vibratoren nutzen, Fesselspiele mögen – und ob es wirklich einen vaginalen Orgasmus gibt.

 

Interessant: Frauen sind beim Sex experimentierfreudiger geworden als noch vor zehn Jahren – aber legen auch mehr Wert auf Treue in der Beziehung. Das sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Instituts für Sexualforschung der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die diese Woche beim Spiegel veröffentlicht wurden. Fast zehntausend Studentinnen wurden über Jahre hinweg ausgiebig zu ihrem Sexleben befragt. Das klare Ergebnis: In den letzten 20 Jahren haben Frauen eindeutig mehr Selbstbewusstsein beim Sex entwickelt und haben keine Scham, das für sich einzufordern, was ihnen Lust macht.

Blümchensex war gestern – die Fakten der Studie im Überblick

  • 44 Prozent der befragten Frauen gucken gemeinsam mit dem Partner Pornos (vor 20 Jahren nur 29 Prozent).
  • 38 Prozent benutzen einen Vibrator (vor 20 Jahren noch 11 Prozent).
  • 36 Prozent probieren Fesselspiele – oft bleibt es aber trotz „Shades of Grey“ nur beim einmaligen Versuch (vor 20 Jahren: 18 Prozent).
  • 20 Prozent verbinden den Sex mit anregenden Rollenspielen (vor zwanzig Jahren machten das nur 11 Prozent).
  • 47 Prozent gaben an, „mehr als sechs Geschlechtspartner“gehabt zu haben (weniger als noch 1981, wo der Wert bei 61 Prozent lag)
  • 85 Prozent verlangen vom Partner absolute Treue (vor zwanzig Jahren noch 69 Prozent)
  • 8 Prozent haben den aktuellen Partner schon einmal betrogen (vor zwanzig Jahren noch 34 Prozent).

„Den vaginalen Orgasmus gibt es nicht“

Auch interessant: Laut Experten vom Italienischen Zentrum für Sexualforschung in Bologna ist nicht nur der G-Punkt eine Illusion – auch den vaginalen Orgasmus gibt es nicht. Viele Frauen mögen beschwören, so einen Orgasmus selbst erlebt zu haben, Ursache des vaginalen Orgasmus ist trotzdem die Klitoris, wenn auch über einen Umweg: Selbst, wenn sie beim Sex nicht primär stimuliert wurde, ist die Klitoris dank Mitarbeit des „erektilen Gewebes um die Scheide“ beteiligt und führt so zum Höhepunkt.

Wie „vermessbar“ ist die Lust?

Klar, hundertprozentig sicher ist natürlich nichts davon – die Sexualforschung ist halt keine Atomphysik, bei der jede Kleinigkeit messbar ist und in nackten Zahlen festgehalten wird. Der G-Punkt wird mit Sicherheit weiter unter Forschern umstritten bleiben, und trotz der anatomischen Erkenntnisse aus Bologna wird wohl auch der vaginale Orgasmus weiter diskutiert werden (von der Frage, ob jetzt Frauen „squirten“ können oder nicht, ganz zu schweigen).

Entscheidender an diesen Forschungsergebnissen ist: Frauen kennen ihren Körper und ihre Bedürfnisse besser als je zuvor und haben auch keine Scham mehr, ihre Wünsche beim Partner direkt anzusprechen. Direkte Kommunikation ist und bleibt das beste Mittel für guten Sex.

Und wir haben gelernt: Auch der tollste Sex kann in der Beschreibung mit Formulierungen wie „erektiles Gewebe um die Scheide“ plötzlich wahnsinnig unsexy wirken.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten

Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Mai 19th, 2015

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. „Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann“, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. „Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen“, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von „Weißkittel-Hypertonie“. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: „Hypertonie tötet leise.“

 

Erstmals veröffentlicht:

http://www.presseportal.de/pm/32522

Das erste Mal High-Heels: ein kleiner Ratgeber

Mai 14th, 2015

Nichts macht so schöne und lange Beine wie ein gutes Paar High Heels. Am besten mit ultradünnem Stiletto, besonders zarten Riemchen und in der Gesamtheit mehr ein Hauch von Nichts als ein Schuh. Doch wie um Himmels Willen soll frau auf so etwas laufen können? Ein Crash-Kurs zum Laufen auf High Heels.

Welcher Schuh passt zu mir?

Um auf einem Paar High Heels gut laufen zu können, ist zunächst von Bedeutung, welche Schuhform und Absatzhöhe gewählt wird. Zu eng sollten die Schuhe nicht sein, da sonst Haltungsschäden drohen. Überlegen Sie sich, welche Art von Schuh zu Ihnen und Ihrem Fuß passt. Zu weite Schuhe fördern aber eher einen schleichenden statt einen schreitenden Gang. Slingpumps sind daher im Sommer eine gute Wahl. Im Winter oder bereits im Herbst kann ein Paar Stiefel mit Absatz ebenfalls gute Dienste leisten. Bei beiden Schuhformen ist zumindest sichergestellt, dass sich die Trägerin nicht während des Laufens in Cinderella verwandelt und einen Schuh zurück lässt. Ist der richtige Schuhe gefunden heißt es: üben, üben, üben.

Nach dem Schuh ist vor dem Schuh

Während des Tragens und im Anschluss an die Verwendung von High Heels ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege der Füße und ihre größtmögliche Schonung zu achten. So sollten High Heels mit einem zusätzlichen Gel-Polster ausgestattet werden. Diese verhindern Druckstellen und entlasten sowohl Ballen als auch Fersen. Ein angenehmeres Tragegefühl wird so hergestellt. Nach dem ausziehen der high Heels sollten die Füße entsprechend gepflegt werden. Ein anti-Blasen Stift mit Hirschhorntalg verhindert die Entstehung, während kühlende Gels und spezielle Pflaster hilfreich sind wenn bereits entstandene Blasen zu versorgen sind. Mehr Informationen zur Blasen-Behandlung – siehe auch unter Hansaplast.de.

Nicht nur der Schuh zählt!

Um High Heels tragen und trotzdem einen grazilen Gang aufweisen zu können, ist die richtige Pflege und Vorbereitung nötig. So muss zunächst ein passendes Paar gefunden werden, das verhältnismäßig bequem sitzt. Cremes zur Behandlung von Blasen und Gel-Polster helfen zudem, Verletzungen vorzubeugen, bzw. diese zu behandeln.

 

URL der Quelle:

www.trendigemode.de

Das gesunde Pausenbrot

Mai 11th, 2015

Das richtige Pausenbrot macht die grauen Zellen fit und hält in der Schule hellwach. Aber was ist „richtig“? Plus: drei Brotzeitboxen mit leckeren und gesunden Snacks.

 

Gute Leistungen mit dem richtige Pausenbrot

 
Gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirnoptimal mit Nährstoffen versorgt wird. Studien zeigen: Das Frühstück allein reicht nicht aus, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben – der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Weil aber das beste Pausenbrot nichts bringt, wenn es in der Dose bleibt, ist es gut, die Kinder beim Speiseplan mitreden zu lassen.
 

 

Volles Korn im Pausenbrot

Es ist leider nun mal so: Das gesündeste Pausenbrot ist ein Brot aus vollem Korn. Kinder mögen Vollkornbrot, wenn es fein vermahlen und saftig ist. Ihr Kind isst das nicht? Dann geben Sie ihm Sonnenblumen- oder Mischbrot mit. Achten Sie darauf, dass der Brotbelag nicht zu üppig ist: Fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich. Und in ihnen steckt mehr Eiweiß. Das braucht der Körper, um leistungs- und widerstandsfähig zu bleiben.

 

Gute Wahl: Joghurt oder Quark

Dünn geschnittenes Gemüse hält das Brot saftig und sieht appetitlich aus. Ihr Kind mag lieber Joghurt oder Quark? Eine gute Wahl, denn darin stecken der Knochenstärker Calcium, wertvolles Eiweiß und Vitamine. Die Milchsäurebakterien bringen den Darm und von dort aus den ganzen Körper in Schwung.

 

 

Vitamine im Pausenbrot müssen sein

Wählen Sie Obst und Gemüse – das enthält weniger Schadstoffe

Obst und Gemüse gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und klein geschnitten, denn eine Untersuchung der Uni Dortmund ergab: Kinder essen doppelt so viel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht angeboten wird. Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen. Auch Radieschen oder Cocktailtomaten kommen gut an.

Kinder, die Süßes lieben, bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte mit. Wählen Sie Obst und Gemüse der Saison. Das enthält die wenigsten Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

 

Wie gesund sind Pausensnacks?

Müsliriegel, Kinderjoghurts, Milchschnitten sind bei Kindern beliebt, aber laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht die idealen Snacks für die Schulpause: Die meisten enthalten zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe, sind also eher Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nur kurz ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Vollkörniges und Milchprodukte dagegen gehen langsam ins Blut und versorgen das Gehirn gleichmäßig und anhaltend mit Energie. Damit bleiben die Kinder länger fit und konzentriert.

 

 

http://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung

Welt-Meningitis-Tag am 24. April / Meningokokken-Erkrankungen: Vorbeugen kann Leben retten (FOTO)

Mai 9th, 2015
München/Holzkirchen (ots) – Wie lebensgefährliche Meningokokken-Erkrankungen verlaufen und wie man vorbeugen kann, darüber informieren Patientenorganisationen jährlich weltweit am 24. April, dem Welt-Meningitis-Tag. Zur Vorbeugung gibt es mittlerweile Impfstoffe gegen alle in Deutschland auftretenden Meningokokken-Typen. Bisher werden hierzulande viele Kinder nur gegen Meningokokken C geimpft. Großbritannien – schon bei MenC weltweit in der Vorreiterrolle – führt in Kürze sogar eine flächendeckende Impfung von Babys gegen Meningokokken B ein.

Auch deutsche Fachgremien wie die Sächsische Impfkommission (SIKO) und die Impfkommission der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendheilkunde (DAKJ) raten bereits zu einer Impfung gegen Meningokokken B. „Kinderärzte und Eltern wünschen sich auch für Deutschland eine STIKO-Empfehlung,“ weiß Andrea Vogt-Bolm von der Patientenorganisation Ampu-Kids, Hamburg. Sie begegnet täglich Kindern, die nach einer Meningokokken-Erkrankung mit Amputationen leben müssen. „Wir möchten, dass sich viele Menschen der Gefahren einer Meningokokken-Infektion bewusst werden. Sie können innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen oder dauerhafte Gesundheitsschäden nach sich ziehen,“ betont Andrea Vogt-Bolm.

2015 bereits einige Todesfälle in Deutschland

In Deutschland gibt es im Durchschnitt jedes Jahr ca. 430 Meningokokken-Fälle(1), etwa zehn Prozent der Patienten, die meisten im Säuglingsalter, sterben.(2) Rund einer von fünf Überlebenden leidet dauerhaft unter schweren Folgeschäden, wie Taubheit, Krampfanfällen oder dem Verlust von Gliedmaßen.(3) Im Jahr 2015 verzeichnet das Robert-Koch-Institut bislang 132 Fälle (Stand: 22. April 2015)(4), einige davon mit tödlichem Ausgang. So starben im Februar ein 15-jähriger Junge am Bodensee, ein 2-Jähriger in Bad Segeberg und ein 23 Monate altes Kind in Berlin.

Bei Meningokokken-Verdacht sofort zum Arzt

Meningokokken-Erkrankungen sind bakterielle Infektionen, die eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningitis) oder eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen können. Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) Trotz ihrer Seltenheit ist die Erkrankung sehr gefürchtet, da sie ohne Vorwarnung gesunde Personen treffen kann(6) und potenziell lebensbedrohlich ist. Betroffen sind meist Säuglinge und Kleinkinder.(2,7) Impfen ist die einzige effiziente Prophylaxe gegen diese bedrohliche Krankheit, die eine der schwersten Infektionskrankheiten überhaupt ist.

Eine von Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung zeigt sich zunächst oft mit grippeähnlichen Symptomen und ist deshalb auch für Ärzte anfangs schwer zu erkennen. Hohes Fieber, ein steifer Nacken und punktförmige Hauteinblutungen sind Alarmzeichen: jetzt ist umgehend ärztliche Behandlung nötig – jede Minute zählt.

Fünf Hauptgruppen von Meningokokken (A, B, C, W135 und Y) verursachen fast alle Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind Meningokokken-B-Bakterien die Hauptursache von Meningokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und für 85 Prozent aller Meningokokken-Erkrankungen in dieser Altersgruppe verantwortlich. In der Gesamtbevölkerung verursachen sie fast 70 Prozent der Meningokokken-Erkrankungen.(8) Die restlichen Erkrankungen werden hauptsächlich durch Meningokokken der Serogruppe C ausgelöst, für die es bereits seit 2006 eine Standard-Impfempfehlung der STIKO gibt.

Impfen ist der effektivste Schutz

Seit Ende 2013 ist auch eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) möglich. Schon mehr als 100.000 Dosen des Impfstoffes wurden im Jahr 2014 in Deutschland verimpft. Deutschland war dabei weltweit sogar das erste Land, in dem der Impfstoff nach Markteinführung verabreicht wurde. Während zwischenzeitlich in fast allen EU-Mitgliedsländern eine MenB-Impfung durch die Gesundheitsbehörden aktiv empfohlen wird, steht in Deutschland eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) noch aus.

Derzeit erstatten allerdings schon mehr als 70 Krankenkassen freiwillig die Kosten, jedoch nicht alle. Abhängig von Wohnort und Kassenzugehörigkeit hängt es somit auch vom Zufall ab, welche Eltern ihre Kinder gegen Meningokokken B impfen lassen können – ohne privat zu zahlen.

Meningokokken-Erkrankungen auf einen Blick

 - Meningokokken können eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute auslösen, die Gehirn und Rückenmark umgeben.(5) - Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) - Anfänglich unspezifische, grippeähnliche Symptome wie Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen führen häufig zu einer falschen oder späten Diagnose.(9) - Typische Symptome wie Nackensteifigkeit und ein Hautausschlag mit punktartigen Einblutungen treten erst relativ spät auf. - Die Erkrankung kann innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zum Tod führen.(5) - Einer von zehn Erkrankten stirbt trotz intensivmedizinischer Behandlung.(5) - Zwei von zehn Überlebenden tragen lebenslange Folgeschäden wie Krampfleiden, geistige Behinderung, Taubheit oder amputierte Gliedmaßen davon.(10) - Eine Impfung ist der effektivste Schutz vor einer Meningokokken-Erkrankung. 

Welt-Meningitis-Tag für mehr Aufklärung

Der Welt-Meningitis-Tag wird in vielen Ländern zur Aufklärung über die heimtückischen Meningokokken-Infektionen genutzt. Er wurde 2009 vom weltweiten Dachverband der Meningitis-Patientenselbsthilfegruppen CoMO (Confederation of Meningitis Organisations, www.comoonline.org) ins Leben gerufen. Der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (zuvor Novartis Vaccines) unterstützt die Aktivitäten der CoMO zum Welt-Meningitis-Tag.

Über Novartis Vaccines

Novartis Vaccines Deutschland besteht aus dem Produktionsstandort Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH in Marburg und der Novartis Vaccines Vertriebs GmbH in Holzkirchen.Der Produktionsbetrieb hat eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht. Das Produktportfolio in Deutschland umfasst Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME – durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung), Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Meningokokken B und C sowie Meningokokken A,C,W,Y, Japanische Encephalitis, Cholera, Hepatitis A und Typhus. Novartis Vaccines Deutschland steht für eine enge und lebendige Verbindung von Tradition und Zukunft: Die Tradition gründet sich auf den Firmengründer Emil von Behring, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises (1901). Seit März 2015 gehört Novartis Vaccines Deutschland zur GlaxoSmithKline-Gruppe, führt aber bis auf Weiteres sein Geschäft unter dem bekannten Namen fort.

Über Ampu-Kids

Als gemeinnütziger Verein für von Amputation bedrohte und amputationsbetroffene Menschen begleitet Ampu-Kids Rehaprozesse, berät und unterstützt auf dem Weg in ein Leben, das nach einer Amputation komplett neu eingerichtet werden muss. Das Angebot reicht von psycho-sozialer Betreuung (auch bei bevorstehender Amputation) über Wohnraumanpassung, Beratung und Einbindung Angehöriger und des sozialen Umfelds, Unterstützung bei Anträgen bis zu Mobilitäts- und Erfahrungsgruppen sowie Kursen und Seminaren. Ampu-Kids ist ein Projekt von Ampu-Vita e.V., gemeinnütziges Institut für Amputations-Vorsorge und Integration in Hamburg.

Referenzen

 (1) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage der Jahre 2005-2014, insgesamt gemeldete Fälle 4.306. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (2) Centers for Disease Control and Prevention. Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases (The Pink Book: Course Textbook). 12. Edition, 2. Druck. Update Mai 2012. Online publiziert unter: http://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/index.html. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (3) Rosenstein NE et al. Meningococcal disease. N Engl J Med 2001;344:1378-88. (4) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage zu invasiven Meningokokken-Erkrankungen, Meldungen aus dem Jahr 2015. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (5) World Health Organization. Meningococcal meningitis. Factsheet N°141, updated February 2015. Abrufbar unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs141/en/. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (6) Thompson MJ, et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. Lancet 2006;367:397-403. (7) Donnelly J et al. Qualitative and quantitative assessment of meningococcal antigens to evaluate the potential strain coverage of protein-based vaccines. Proc Natl Acad Sci USA 2010;107:19490-5. (8) Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 2012;39:364. (9) Mayo Foundation for Medical Education and Research. Meningitis. April 2011. Online publiziert unter: www.mayoclinic.com/health/meningitis/DS00118/DSECTION=symptoms. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (10) Immunization Action Coalition. Meningitis: Questions & Answers. Online publiziert unter: http://www.immunize.org/catg.d/p4210.pdf. 

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.presseportal.de/pm/79708/3003897

RKI meldet : Grippewelle klingt ab

Mai 3rd, 2015

BERLIN. Die Grippesaison in Deutschland klingt ab. In der zweiten Aprilwoche seien noch 756 bestätigte Neuerkrankungen erfasst worden, sagte die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Dr. Silke Buda, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Zum Höhepunkt der Erkrankungswelle Ende Februar waren es zeitweise mehr als 10.000 pro Woche.

Ein endgültiges Fazit sei noch nicht möglich, sicherlich sei es aber „keine leichte Grippewelle“ gewesen, sagte Buda.

Das RKI geht davon aus, dass bei Weitem nicht jeder Grippefall registriert ist. „Gerade jetzt im Frühling denken viele Betroffene nicht mehr an Grippe und gehen nicht zum Arzt“, sagte Buda.

Zudem werde nur ein sehr geringer Anteil der Patienten überhaupt getestet.

Insgesamt wurden laut Influenza-Wochenbericht des RKI seit Beginn der Welle Ende 2014 mehr als 67.400 bestätigte Influenza-Fälle erfasst.

227 Menschen mit einer Influenza-Infektion starben. In etwa 16 Prozent der Fälle mussten Patienten ins Krankenhaus.

Da ein wandlungsfreudiges Grippevirus eine Komponente der Grippeschutzimpfung außer Kraft gesetzt hatte, waren Geimpfte in diesem Jahr weniger gut gewappnet als in anderen Jahren.

Nur noch in wenigen Regionen im Nordosten Deutschlands sind Atemwegserkrankungen aktuell verbreitet: Dort zeigt die Übersichtskarte des RKI vor allem grüne Flächen und damit eine moderat erhöhte Aktivität.

Nur noch wenige gelbe und orangene Flecken, etwa im Norden Brandenburgs und im Süden Mecklenburg-Vorpommerns zeigen eine deutlich erhöhte Aktivität an.

In vielen anderen Teilen strahlt es blau, die Zahlen sind dort auf Normalniveau. (dpa)

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten

Stuntman? Von wegen – Das sind die gefährlichsten Jobs in Deutschland

Mai 2nd, 2015

Gefährliche Jobs – damit verbinden die meisten wahrscheinlich Berufe, die sie aus dem Kino kennen: Geheimagent, Soldat in einem Spezialkommando oder Stuntman. Schaut man sich aber die Zahlen an, dann zeigt sich: In vielen alltäglichen Jobs ist die Arbeit viel gefährlicher.

Das kann man zum Beispiel an der Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle ablesen. Dazu veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin regelmäßig Statistiken. Daraus ergeben sich die Jobs, in denen es von 2001 bis 2010 die meisten tödlichen Unfälle gab. Verraten kann man schon: Die potenziell tödlichen Berufe sind ganz normale.

Bauarbeiter

Auf dem Bau arbeitet es sich besonders gefährlich: Im sogenannten Bauhauptgewerbe geschah von 2001 bis 2010 mehr als jeder fünfte tödliche Arbeitsunfall (21,6 Prozent). Wer auf der Baustelle aushilft („Bauhilfsgewerbe“), lebt etwas sicherer: Dort geschahen 8,8 Prozent der tödlichen Unfälle. Zählt man beide Gewerbeteile zusammen, geschahen fast ein Drittel aller tödlichen Arbeitsunfälle auf dem Bau (30,4 Prozent).

Dachdecker

Wer in der Höhe arbeitet, der lebt gefährlich – das gilt auch für Dachdecker. 3,9 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle passierten in diesem Bereich. Ein Sturz aus der Höhe ist außerdem die häufigste Todesursache bei Arbeitsunfällen: Fast jeder dritte tödliche Arbeitsunfall (31,9 Prozent) geschah wegen eines Sturzes – von Dächern, Leitern oder Fahrzeugen.

Metall- und Maschinenbauer

Gemeint sind natürlich nicht die Ingenieure, die am Schreibtisch sitzen, sondern die Fachkräfte, die tatsächlich an den Maschinen stehen. Den Metall- und Maschinenbauern geschahen immerhin 16,4 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle.

Kraftfahrer und andere Verkehrsberufe

Ebenfalls gefährlicher, als man denkt: alles, was sich lenken lässt und einen Motor hat. Besonders viele tödliche Unfälle passieren beim Fahren, vom Gabelstapler bis zum Kraftwagen. Bei Berufskraftfahrern und ähnlichen Bereichen geschahen 9,9 Prozent der tödlichen Unfälle. Würde man die Zahl der Lkw-Unfälle auf Autobahnen hinzuzählen, wäre der Anteil wohl weiter höher. Der fließt aber nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz nicht ein.

Lehrer, Ärzte und andere Dienstleistungsberufe

Wer hätte es gedacht: Auch wer seinen Berufsalltag vorwiegend am Schreibtisch verbringt, arbeitet nicht unbedingt sicher. Immerhin 8,5 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle passierten im Dienstleistungsbereich.

Wer jetzt über einen Berufswechsel nachdenkt, sollte vielleicht die Textilindustrie in Erwägung ziehen: Dort geschahen prozentual die wenigsten tödlichen Unfälle (0,4 Prozent). Für gleich mehrere Jahre wurde sogar kein einziger tödlicher Arbeitsunfall an die Behörden gemeldet.

 

zum Artikel:

http://www.focus.de/finanzen