Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

April 16th, 2016

Ein Besuch bei den Großeltern ist für die meisten Kinder etwas ganz Tolles. Sie freuen sich riesig darauf und genießen die gemeinsamen Stunden mit Oma und Opa in vollen Zügen. Schon bald ist Kindern nämlich klar, dass die Großeltern vieles gelassener nehmen als ihre Eltern und auch um einiges mehr Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen, als Mama und Papa. Die Zuneigung und Freude beruht meistens auf Gegenseitigkeit, dadurch haben Großeltern und Enkel häufig einen ganz besonderen Draht zueinander und bilden ein wunderbares Team.

 

Doch nicht immer verläuft der Besuch bei Oma und Opa so, wie sich Eltern das wünschen. Lassen Großeltern ihren Enkelkindern nämlich zu viele Freiheiten und verwöhnen sie zu sehr, so kann dies zu Konflikten mit den Eltern führen. Daher sollten Vater und Mutter, zusammen mit den Kindern und den Großeltern im Vorfeld einige Regeln festlegen, an die sich die Kinder zu halten haben. Denn nur durch feste Absprachen kann man Generationskonflikte entgegenwirken oder vielleicht sogar ganz vermeiden.

 

Wie Sie Ihre Kinder und auch die Großeltern am besten auf den Besuch vorbereiten!

  • Kinder wissen ganz genau, welche Sonderstellung sie bei ihren Großeltern einnehmen und dass Oma und Opa öfter mal ein Auge zudrücken. Doch damit es nicht überhand nimmt, sollten Sie Ihrem Kind klar und deutlich sagen, dass es auch bei den Großeltern bestimmte Grundregeln gibt, die es zu befolgen hat.
  • Legen Sie diese Grundregeln vorab bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kind und den Großeltern fest, denn so können sich beide Seiten besser auf den Besuch einstellen und vorbereiten. Falls nicht anders möglich, können Sie die Absprachen auch telefonisch treffen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, Ihrem Kind zu erklären, dass Oma und Opa möglicherweise nicht mehr so belastbar sind und ihre Grenzen manchmal schneller erreichen, als Ihr Kind es bisher von ihnen gewohnt ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bestimmte Dinge betreffen Rücksicht nehmen sollte auf die Großeltern, z. B. beim spielen nicht zu laut sein, nicht zu sehr herumtoben, sich gut benehmen und gehorchen, damit Oma und Opa nicht in Stress geraten und mit der Situation evtl. überfordert sind.
  • Da Großeltern teilweise nicht so üppig mit Spielsachen ausgestatte sind, um Kinder über längere Zeit zu beschäftigen, ist es vorteilhaft, wenn Ihr Kind noch Spielzeug von daheim mitnimmt. Am besten lassen Sie Ihr Kind selbst etwas von seinem Spielzeug aussuchen und einpacken. Allerdings sollte auch etwas dabei sein, womit sich Ihr Kind allein beschäftigen kann, während Oma und Opa zwischendurch eine Ruhepause einlegen oder anderweitig dringend etwas zu erledigen haben. Ratsam ist, dass Sie nochmals ein Auge darauf werfen, bevor Ihr Kind die Spielsachen einpackt.
  • Bleibt Ihr Kind zum Übernachten bei den Großeltern, dann braucht es sicherlich auch sein Lieblingskuscheltier und unter Umständen sein eigenes Kopfkissen oder eine Kuscheldecke, um sich wohlzufühlen.
  • Geht Ihr Kind länger zu Oma und Opa, ist es sinnvoll, wenn Sie im Vorfeld abklären, was während der Ferien alles auf dem Programm steht und dann zusammen mit Ihrem Kind die Tasche packen. Denn so weiß auch das Kind, was es alles dabei hat. Es gehören sowohl gute Kleidung zum weggehen, als auch ältere Sachen für den Garten oder den Spielplatz ins Gepäck. Im Sommer sind zudem Badekleidung und Sonnenschutz wichtig.
  • Muss Ihr Kind regelmäßig irgendwelche Medikamente nehmen oder leidet es an einer Allergie, müssen Sie dies den Großeltern mitteilen und auch Ihrem Kind (sofern es groß und reif genug ist) ins Gewissen reden, dass es daran denkt.
  • Machen Sie Ihrem Kind den Besuch bei den Großeltern schmackhaft und versprechen Sie ihm, dass es Sie im Nofall immer erreichen kann. Halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein, denn sonst wird Ihnen Ihr Kind nicht mehr vertrauen, was einer guten Eltern-Kind-Beziehung enorm schadet.
  • Stellt Ihr Kind im Vorfeld Fragen zum Besuch bei Oma und Opa, so sollten Sie ihm diese ausführlich und ehrlich beantworten. Sie können so eventuelle Unsicherheiten Ihres Kindes aus dem Weg räumen und die Vorfreude auf den Aufenthalt bei den Großeltern steigern.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie selbst alles in Ihrer Kindheit mit den Großeltern erlebt haben.
  • Hat Ihr Kind aber trotz allem Heimweh und möchte wieder nach Hause, sollten Sie es baldmöglichst abholen, es könnte sonst künftig zu Problemen führen, was Besuche bei Oma und Opa betrifft.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder schon als Baby ständigen Kontakt zu den Großeltern haben, so dass Oma und Opa weitere Bezugspersonen für das Kind sind und es sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Natürlich ist das nicht immer möglich, denn schließlich kommt es auch darauf an, ob die Großeltern gleich um die Ecke oder weiter weg wohnen.

Originalbeitrag lesen:

http://www.vorname.com/

Hygiene und Körperpflege bei Kindern

März 6th, 2016

Hygiene ist für Kinder sehr wichtig, da sie große Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit hat. Deshalb sollten Eltern bei ihren Kindern auf eine angemessene Körperpflege und Hygiene achten und jedes Kind an regelmäßige Körperhygiene gewöhnen. Kindern Hygiene beibringen in normalem Maße gehört zu den Aufgaben bei der Erziehung.

 

Was gehört zur regelmäßigen Hygiene und Körperpflege bei einem Kind?

Zähne putzen: und das ab dem 1. Zahn mind. 2 x täglich (morgens nach dem Frühstück und abends vor dem schlafen gehen), besser noch ist 3 x täglich (nach dem Essen)

Gesicht waschen: morgens und abends mit warmem klarem Wasser

Hände waschen: morgens und abends, vor dem Essen, nach der Toilette, nach dem spielen im Freien, nach dem Einkaufen, Kindergarten, Schule – und das mit Seife.

Duschen oder Baden und Haare waschen: reicht normalerweise 2 x pro Woche. Im Sommer, wenn Kinder beim Herumtoben stark schwitzen, im Plantschbecken oder Sandkasten waren ist häufiger eine Ganzkörperwäsche notwendig.

Füße waschen: wenn das Kind barfuß gelaufen ist. Nach dem Füße waschen die Zehenzwischenräume immer gut abtrocknen. Außerdem auf Baumwollsocken und gute passende Schuhe achten.

Bei Babys bzw. Wickelkindern morgens und abends den Wickelbereich mit einem feuchten Waschlappen gründlich waschen und gut abtrocknen. Geeignete Pflegeprodukte verwenden (vor allem bei wundem Po).

Trocken und Sauberwerden: Ein sehr wichtiger Schritt in punkto Hygiene ist, dass Kinder zwischen zwei und drei Jahren lernen, selbständig aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen.

Po richtig sauber machen: Kindern muss man lernen, dass Po und Scheide des Mädchens immer von vorne nach hinten abgewischt werden. Denn bei Mädchen ist es ganz wichtig, dass keine Darmbakterein in die Scheide gelangen, da diese eine Blasenentzündung hervorrufen können.

Nägel schneiden: Fuß- und Fingernägel 1 x wöchentlich schneiden und reinigen (Fingernägel öfter säubern)

Ohren regelmäßig sauber machen: bei der Ohrenpflege nur die Ohrmuscheln mit einem feuchten Waschlappen reinigen. Keinesfalls Wattestäbchen verwenden, denn damit schiebt man das Ohrschmalz nur tiefer in den Gehörgang und das Ohr kann verletzt werden

Eincremen: Die Haut eincremen ist erforderlich, wenn sie sehr trocken oder schuppig ist, sowie bei kalten Temperaturen. Da Babyhaut besonders empfindlich ist, auf milde Pflegeprodukte achten!

Hygiene ja, aber in Grenzen! Entscheidend ist das richtige Maß, denn übertriebene Hygiene kann durchaus auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern haben wie z. B. eine sehr empfindliche Haut oder die Neigung zu Allergien.

Baby Hygiene

Neben der Körperpflege sind für Babys natürlich noch weitere hygienische Maßnahmen erforderlich und wichtig. Dazu gehört: regelmäßig die Fläschchen und Schnuller reinigen bzw. desinfizieren, die Wohnung sauber halten, und das insbesondere in der oralen Phase des Babys. Was aber nicht heißt, dass die ganze Wohnung steril sein muss, denn laut wissenschaftlichen Untersuchungen schwächt zuviel Hygiene und sterile Sauberkeit das kindliche Immunsystem. Dadurch wird der Organismus des Kindes anfälliger für Bakterien, Krankheitserreger oder Parasiten.

Entdeckt:

www.vorname.com/ratgeber/erziehung-teens/hygiene-und-koerperpflege-bei-kindern-12250/

Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

März 6th, 2016

Klassischer Bad- oder Kraft­reiniger – wer entfernt hartnä­ckigen Schmutz und Kalk am besten? Im Test treten 19 Mittel gegen­einander an. Im Putzwett­streit schneiden etliche güns­tige Reiniger gut ab. Ausgerechnet Seifenreste bereiten einigen Produkten große Schwierig­keiten – mehr noch als Kalk. Über­raschend schlecht schneidet Meister Proper ab. Erfreulich für Putzmuffel: Drei Mittel verhindern gut, dass sich neue Kalk­flecken bilden.

19 Mittel im Test: Kraft­meier gegen milde Klassiker

Die unzäh­ligen bunten Sprühflaschen in Drogeriemärkten lassen sich in zwei Gruppen unter­teilen: herkömm­liche Badreiniger und kraft­volle Mittel, die schon im Namen Stärke vermitteln („Power Reiniger“, „Maxx Power“). Die klassischen Reiniger kommen oft dezenter daher und tragen Beinamen wie „Classic“, „Citrus“ oder „Atlantik­frisch“. Vor allem bei ihnen zeigten sich große Unterschiede im Test. Jeder zweite der zehn geprüften klassischen Reiniger schneidet gut ab, der Rest nur ausreichend. Sie schwächeln vor allem bei der Putz­leistung. Dafür sind sie meist sanft zu Mensch und Natur. Bei den neun Kraft­reinigern ist es umge­kehrt: Sie reinigen meist gründlich, belasten Gewässer und Schleimhäute aber oft mehr.

Sechs lösen Kalk sehr gut

Bäder zu schrubben, blieb den Testern erspart. Sie prüften die Reiniger nicht in verschiedenen Haushalten. Der Schmutz wäre zu unterschiedlich, die Wirkung der Reiniger nicht vergleich­bar. Sie arbeiteten im Labor und nutzten Kalk in seiner edelsten Form: Marmor. Um zu prüfen, wie gut die Reiniger wirken, wogen die Prüfer kleine Marmorplatten aufs hundertstel Gramm genau. Dann tauchten sie die Plätt­chen in die Reinigerflüssig­keit. Schäumend fraßen sich die Säuren in den Marmor. Nach dem Abspülen und Trocknen gingen die Platten wieder auf die Waage. Je leichter sie geworden waren, desto mehr Kalziumkarbonat – sprich: Kalk – hatte der Reiniger beseitigt. Die Prüfung offen­bart den Vorteil vieler Kraft­reiniger: Etliche schneiden gut ab, sechs sogar sehr gut. Die Besten holen fünf­mal so viel Kalk von den Wänden wie einige herkömm­liche Badreiniger.

Manche versiegeln Oberflächen

Dass Kalk gar nicht erst entsteht, ist der Traum jedes Putzmuffels. Mehrere Produkte versprechen, ihn zu erfüllen und eine wasser­abweisende Schicht aufs Material aufzutragen. Einige versiegeln vergleichs­weise gut. Viel mehr Frei­zeit verschaffen sie aber auch nicht: Ein paar Mal duschen, dann bleibt das Wasser wieder an den Fliesen hängen, und es bildet sich erneut ein Kalk­schleier.

Ätzend zum Kalk, sanft zum Bad

Lange galt für Haus­halts­reiniger: Je besser sie wirken, desto größer ihre Neben­wirkungen. Unter säurehaltigen Kraft­protzen können Oberflächen leiden. In welchem Maße? Das haben wir geprüft. Wir ließen die Reiniger 24 Stunden auf 13 verschiedene Materialien einwirken, darunter Emaille, Keramik, Acryl, Gummi, Alu, verchromte Armaturen und diverse Kunststoffe. Erfreulicher­weise sind die Rezepturen vieler Produkte erstaunlich schonend zum Material. Das war in früheren Tests anders. Trotzdem sind scharfe Kalkkiller nach wie vor nichts für empfindliche Materialien wie etwa Marmorfuß­böden.

Einige Reiniger reizen die Schleimhäute

Für klassische Badreiniger verwenden die Hersteller in der Regel mildere Säuren als für die kraft­vollen Mittel. Das ist nicht nur vorteilhaft für sensible Oberflächen, sondern auch für Mensch und Umwelt. Einige Reiniger greifen Augen oder Atemwege an. Verbraucher sollten sie nur spar­sam, mit Hand­schuhen und bei offenem Fenster versprühen. In fens­terlosen Bädern empfiehlt sich sogar ein Atem­schutz.

Die Homepage besuchen:

www.test.de/Badreiniger-im-Test-Meister-Proper-Schlusslicht-4980485-0/

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Februar 3rd, 2016

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

„Schön, leicht, authentisch und entspannt“, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. „München for Women“ kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch „München for Women“ will etwas anderes.

„Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide“, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie „Vogue“ oder „Elle“ zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

„Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen“, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? „Sie liebt ihre Stadt abgöttisch“, fällt Adler als erstes ein. „Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.“

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: „Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen“, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in „München for Women“, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

„Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien“, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe „immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee“ und sei auch so „weich, erfüllt und heiter“. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Beauty in der Schwangerschaft

Januar 28th, 2016

Diabetes – Zuckerkranke müssen bei mehr Sport ihre Therapie anpassen

Januar 27th, 2016

Mehr Sport – ein guter Vorsatz, den wohl auch der eine oder andere Diabetiker gefasst hat. Betroffene müssen bei mehr Bewegung allerdings ihre Therapie anpassen. Diese Frage stellt sich übrigens auch für andere Situationen – zum Beispiel bei einem Klinik-Aufenthalt.

Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Blutzucker messen: Vor, während und nach dem Training

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen.

Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

 

Aufgespürt:

http://www.focus.de/gesundheit

Schlafparalyse – Albtraum im Wachzustand

Januar 20th, 2016

Der Geist ist schon wach, aber der Körper schläft noch – ein Zustand, den Experten Schlafparalyse nennen. Das Schlimme: Die Betroffenen können keinen einzigen Muskel bewegen.

 

Schlafparalyse: Zwischen Schlaf und Wachzustand

Rund 25 Prozent aller Menschen erleben einmal im Leben diesen albtraumhaften Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in dem sich die Betroffenen wie gelähmt fühlen. Die Glieder wollen einfach nicht gehorchen und selbst das Sprechen ist nicht möglich. Nur die Atmung und die Augen können bewusst gesteuert werden. Wer sich in diesem Zustand befindet, baut oft auch noch Elemente eines Traumes in die reale Welt ein.

Schutzreaktion des Körpers

Der Begriff Schlafparalyse bezeichnet den Zustand, in dem der Geist schon im Wachzustand ist, der Körper aber noch schläft. Nach rund zwei Minuten ist der Spuk vorbei. Dann kehrt entweder die Muskelkraft zurück oder man schläft wieder ein. Wir empfinden die vorübergehende Lähmung zwar als unangenehm, tatsächlich ist das Phänomen jedoch eine Schutzreaktion unseres Körpers. Es verhindert, dass wir im Traum erlebte Bewegungen in die Realität umsetzen.

Am häufigsten betroffen von der Schlafstarre sind im übrigen Menschen, die an Narkolepsie – der sogenannten Schlafkrankheit – leiden. Ein gestörter Schlafrhythmus oder ein Jetlag können den Zustand ebenfalls herbeiführen.

Was kann man dagegen tun?

Wenn die Zustände nur vereinzelt auftreten, ist eine Behandlung nicht notwendig. In den meisten Fällen hilft es schon zu wissen, dass eine Schlafparalyse ungefährlich ist – zumindest im Normalfall. Dieses Wissen kann die Panik verhindern, die sich in den meisten Betroffenen ausbreitet. Wer gelassen mit der Starre umgeht, kann den Zustand sogar als spannend empfinden.

Sollten Schlafparalysen häufiger auftreten, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Grund dafür: Im Ernstfall können bewusste Paralysen auch mit Krankheiten wie Schlafapnoe, Migräne und Angststörungen zusammenhängen.

 

Seite besuchen:

http://origin.static.bri-img.de/gesund/gesundheit/schlafparalyse-1265031

Die Wahrheit über Vitamine (1) – Mythos Vitamin C – Warum Tabletten nicht vor Erkältungen schützen

November 23rd, 2015

Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland schwört auf den Vitamin-Kick aus der Packung. Das Angebot ist riesig – und die Versprechungen auch. Die Brausetabletten und Pillen suggerieren Vitalität, Gesundheit und starke Abwehrkraft. Die Präparate sind beliebt wie nie, der Markt boomt – Nahrungsergänzungsmittel sind ein Riesengeschäft. „Allein im Jahr 2010 belief sich der Umsatz auf über 900 Millionen Euro“, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).

Entzauberung eines Mythos

Vitamine sind ohne Zweifel wichtig. Der Mensch muss sie durch seine Ernährung aufnehmen, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Viele Menschen wollen sich dabei nicht auf natürliche Vitaminlieferanten wie Äpfeln, Brokkoli oder Fleischverlassen, auch weil sie glauben, mit Nährstoffen unterversorgt zu sein. Selbst wer sich ausgewogen ernährt, greift deshalb zur Brausetablette, nach dem Motto „kann ja nicht schaden“.

Die Vitamingläubigkeit könnte ihren Ursprung darin haben, dass ein schwerer Vitaminmangel durchaus gesundheitliche Risiken birgt. Jahrhundertelang litten Seeleute an Skorbut, weil sie sich auf ihren langen Schiffsreisen einseitig ernährten und kein Vitamin C zu sich nahmen. Sie erkrankten an Durchfall, Fieber und Zahnausfall. Viele starben aufgrund des Vitamindefizits. Erst als die Seeleute Zitrusfrüchte und Sauerkraut mit an Bord nahmen, verlor die Krankheit ihren Schrecken.

Daraus folgerten Forscher, dass Vitamine per se gesund sein müssten – je mehr desto besser. Der Denkfehler dabei: Dass ein eklatanter Mangel an Nährstoffen das Immunsystem schwächt und zu Erkrankungen führt, lässt nicht den Umkehrschluss zu, dass künstlich zugeführte Vitamine gesunden Menschen nutzen.

Nichts als leere Versprechungen

Dazu kommt, dass die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln seit Jahrzehnten durch ihre massive Werbungden Eindruck erwecken, die Deutschen litten unter Vitaminmangel. Die Werbeversprechen suggerieren, dass jeder durch den Zusatz von Vitaminen und Spurenelementen etwas für seine Gesundheit tun könnte.

Vor allem gegen Husten, Schnupfen und Halsweh versuchen sich daher viele Menschen im Winter immer noch mit der vermeintlichen Wunderwaffe, den Nahrungsergänzungsmitteln, zu wappnen. Die Regale in den Apotheken bieten eine große Auswahl an verschiedensten Produkten. Das ist erstaunlich, denn bislang gibt es keine einzige Studie, die den Nutzen künstlicher Vitamine im Erkältungsfall eindeutig belegen kann.

Homepage besuchen:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/vorbeugung/tid-13386/

Vorlesen hat positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern

November 13th, 2015

Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Vorlesen Kindern Vorteile bringt. Vorlesen unterstützt die persönliche Entwicklung eines Kindes, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt, die Kinder sind in der Schule erfolgreicher und ihr soziales Empfinden und Verhalten wird positiv beeinflusst. Vorlesen ist eine Investition für Leben!

Die Vorlesestudie ist ein Projekt, das seit 2007 jährlich gemeinsam von der „Stiftung Lesen“, der „Deutsche Bahn Stiftung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ durchgeführt wird. Mit wechselnden Themen wird das Vorleseverhalten in Deutschland erforscht und ausgewertet.
Es wurden für die Vorlesestudie 2015 vom Feldinstitut Iconkids & Youth 524 acht- bis zwölfjährige Kinder und ihre Mütter persönlich befragt. Die Untersuchung ist somit maßgebend für Familien und Kinder im Vorlesealter.

 

Vorlesen und Erfolg in der Schule hängen zusammen

Die Ergebnisse der Vorlesestudie, welche am 09.11.2015 von den Initiatoren und der Studienleiterin in Berlin vorgestellt wurden, brachten zum Vorschein, dass rund 70 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder aller Bildungsschichten, denen täglich vorgelesen wurde, im Fach Deutsch eine gute oder sogar sehr gute Note hatten. Auch in anderen Fächern wie Sachkunde/Biologie und Kunst oder in Mathematik und der ersten Fremdsprache haben sie besser abgeschnitten als gleichaltrige Kinder, denen wenig oder gar nicht vorgelesen wird.

Auch über die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden in der Schule wurden die Mütter und Kinder befragt. Ihren Angaben zufolge gehen 83 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, sehr gerne in die Schule. Bei den wöchentlich belesenen Kindern sind es 67 Prozent und von den Kindern, denen nicht vorgelesen wird nur 43 Prozent.
Gute Leistungen in der Schule wurden von 84 Prozent der Mütter bestätigt, die ihren Kindern täglich vorlesen. Von den weniger belesenen Kindern sind 63 Prozent und von den Kindern, denen niemand vorliest gerade noch 32 Prozent gute Schüler …unabhängig vom Bildungshintergrund der Familien.

Die Leiterin des Institus für Lese- und Medienforschung Simone Ehmig teilte mit: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben. Jeder Vater und jede Mutter sollte diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“

Vorlesen fördert soziale Kompetenz bei Kindern

Bei Kindern, deren Eltern ihnen regelmäßig vorlesen, ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt und sie sind häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Vorlese-Kinder werden öfter als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und sie sind für andere da, wenn es denen nicht gut geht. Sie teilen mit anderen Kindern und sie können Geheimnisse für sich behalten.
Diese Erkenntnis war für Antje Neubauer von der Deutschen Bahn Stiftung der Anlass, um die Wichtigkeit des Vorlesens zu verdeutlichen. Sie teilte mit: „Diese Kinder sind zupackend und aktiv. Sie haben die Chance, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sind eher bereit, in ihrem späteren Berufsleben Verantwortung zu übernehmen und kreativ Dinge voranzubringen.“

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 wurde von den Initiatoren auch genutzt, um zur Teilnahme am 12. Bundesweiten Vorlesetag aufzurufen, der dieses Jahr am 20. November stattfindet 

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.vorname.com/ratgeber/entwicklung/vorlesen-hat-positive-wirkung-auf-die-entwicklung-von-kindern-9732

Studie – Ungesunde Ernährung kostet den Staat fast 17 Milliarden Euro im Jahr

Oktober 22nd, 2015

Die ungesunde Ernährung der Deutschen kostet das Gesundheitssystem jährlich mehr als 16,8 Milliarden Euro. Die höchsten Kosten entstehen durch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Karies, Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Übergewicht sowie diverse Krebserkrankungen.

Die Folgen von zu viel Zucker, Salz und Fetten auf dem Speiseplan des Durchschnitts-Deutschen verursachen schwere Krankheiten und hohe Kosten für das Gesundheitssystem, das zeigt nun eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Biotechnologieunternehmens Brain AG.

Dabei gehe es nicht nur um die direkten Kosten der Fehlernährung. Ein deutliches Einsparpotential liege auch in den Folgeerkrankungen und Folgekosten von Übergewicht und Diabetes, erklärte Studienautor Toni Meier von der Uni Halle. „Diese reichen von der gewichtsbedingten Arthrose bis zu Schlafstörungen, Alzheimer und chronischem Nierenversagen.“

Wenn es gelänge, etwa ein Drittel der Zucker-, der Fett- oder der Salzmenge in den Nahrungsmittelrezepturen durch neue Naturstoffe zu ersetzen, könnte das Gesundheitssystem allein in Deutschland jährlich um einen Betrag von fünf bis sechs Milliarden Euro entlastet werden, erklärte Co-Autor Martin Langer von der Brain AG. Indirekte Kosten, bedingt durch Arbeitsausfall, Kurbehandlungen und Invalidität, seien in der Studie nicht berücksichtigt worden.

Für ihre Arbeit hatten die Forscher die repräsentativen Krankheitskosten und Verzehrsdaten für Deutschland analysiert und errechnet, wie hoch die anteiligen Kosten eines unausgewogenen Verzehrs von Zucker, Salz und gesättigten Fetten sind. Bei diesen drei Stoffgruppen liegt der Verzehr in Deutschland oft deutlich über den offiziellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Untersucht wurden in diesem Zusammenhang 22 verschiedene Krankheitsbilder.

Die Studie entstand im Rahmen der sogenannten Allianz NatLife 2020, einem Zusammenschluss von Unternehmen und Universitäten, die gemeinsam biologisch aktive Naturstoffe für Nahrungsmittel-Unternehmen erforschen und entwickeln. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „PLOS One“ veröffentlicht.

 

Homepage besuchen:

www.focus.de/gesundheit/

Schnell zur neuen Frisur mit der einfachen und schnellen Haarverlängerung mit Clip In Extensions aus Echthaar

Oktober 14th, 2015

Dank der praktischen Clip In Extensions aus Echthaar können Sie im Nu eine neue Frisur haben. Ganz gleich ob Verlängerung Ihrer Haare oder mehr Volumen – die Clip in Extensions bieten viele Möglichkeiten zur Haarverlängerung.

Die Methode der Haarverlängerung ist mit den Clip In Extensions so einfach und unkompliziert wie nie zuvor. Sie benötigen keinerlei besondere Hilfsmittel, um die Clip In Extensions in ihren Haaren zu befestigen und damit innerhalb weniger Minuten mehr Haarpracht zu gewinnen.

Klicken Sie hier: http://www.clipinextensionsechthaar.de/ , um mehr über die Clip In Extensions aus Echthaar zu erfahren.

Im Gegensatz zu klassischen Haarverlängerungen werden Clip In Extensions nicht in das eigene Haar geklebt. Diese alte Methode zur Haarverlängerung kann bei unsachgemäßer Anwendung schnell ihre eigenen Haare dauerhaft zerstören. Die Clip In Extensions hingegen werden einfach in die Haare eingehängt. Kleine Klammern befestigen dabei die Haarverlängerungen fest und sicher und sind genauso einfach wieder zu entfernen.

Für die Haarverlängerung mit Clip In Extensions ist kein langwieriger Besuch bei Ihrem Friseur nötig. Sie erhalten mit Ihrer Bestellung alles, was Sie für die einfache und schnelle Befestigung Ihrer neuen Haarpracht benötigen. Clip In Extensions benötigen zur Befestigung keinen Kleber und auch kein spezielles Werkzeug. Auch das bei anderen Methoden zur Verlängerung der Haare übliche und äußerst zeitaufwendige Einflechten entfällt.

Sie können die Haarverlängerungen einfach selbst vor dem Spiegel an den gewünschten Stellen anbringen – ein einfacher Klick auf die kleine Klammer ist alles, was Sie dafür benötigen.

Clip In Extensions aus Echthaar bieten vielfältige Möglichkeiten, ihre Haare zu verlängern sowie ganz neue Frisuren zu kreieren. Sie müssen dabei weder Haarbrauch noch Haarausfall befürchten. In den kleinen Klammern, den Clips, sammelt sich auch kein Schmutz an, die Haarpracht wirkt mit den Clip In Extensions immer gepflegt und ist dabei spielend einfach zu verlängern.

Kanal geht mitten durch meinem Grund

Oktober 4th, 2015

von Konrad
(Bayern)

Wir sind noch ganz am Anfang aber haben schon das erste massive Problem: Wir haben gerade ein Grundstück erworben welches wir bebauen wollen. Nachdem unser Architekt die Abwasserplanung machen wollte und dazu die Pläne anforderte traf uns der Schlag!

Mitten durch unser geplantes Haus führt eine Abwasserleitung/Kanal der nicht im Grundbuch eingetragen ist. Was können wir tun? Das Haus kann auf Grund des recht kleinen Grundstücks nicht umgeplant werden. Der Kanal würde immer unser Haus treffen!

Wir haben heute einen Termin bei der Gemeinde – was können wir fordern? Wie ist die Rechtslage? Wir wissen das erst seit gestern – am Montag nächste Woche wollten wir unsere Baupläne zur Genehmigung einreichen!

Über eine schnelle Antwort wären wir sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Konrad

Antwort

Hallo Konrad,

wenn ich Ihnen jetzt sage, dass es in jedem Fall besser gewesen wäre, schon vor dem Erwerb des Grundstücks entsprechende Erkundigungen einzuholen, hilft Ihnen das jetzt im Nachhinein leider nicht weiter. Aber ich erwähne das trotzdem, weil dadurch vielleicht andere Leser meiner Bauherrn-Webseite rechtzeitig auf ein vermeidbares Problem aufmerksam gemacht werden können.

Nun aber zu Ihren Fragen, die bei mir – bitte nicht böse sein – gleich zu Beginn einige Gegenfragen aufwerfen:

Was sagt Ihr Architekt zu dem Problem? Hat Ihr Architekt nicht ohnehin sofort alles in die Wege geleitet, um das Problem FÜR Sie rechtssicher zu lösen? Hat der Grundsücksverkäufer mit Sicherheit nichts vom bestehenden Kanal auf dessen Grund gewusst? Hat der Vertragserrichter davon gewusst?

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass sich der Vertragserrichter durch Einsicht beim Grundbuch vergewissert hat, dass keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, welche die Nutzung des Grundstücks einschränken. Andernfalls hätte diese Dienstbarkeit (z.B. Nutzungsrecht durch Gemeinde für Kanal) ja in Ihrem Kaufvertrag stehen müssen. Und wenn Sie das gewusst hätten, hätten Sie wohl nicht gleich gekauft …

Wie auch immer: Ohne die Umstände für den vorhandenen Kanal genau zu kennen, kann ich leider keine verbindlichen Aussagen machen. Eine Klärung der Angelegenhiet kann daher nur beim zuständigen Gemeindeamt erfolgen – den Termin haben Sie ja bereits vereinbart.

Ich

weiß zwar jetzt nicht, welches Vertragsverhältnis Sie mit Ihrem Architekt haben – aber wenn Ihr Architekt den Auftrag für die Planung Ihres Hauses hat, MUSS auch der Architekt als Ihr offizieller Vertreter gegenüber den Baubehörden an diesem Termin unbedingt teilnehmen und FÜR Sie eine Lösung erarbeiten. In Wahrheit sind Sie als Bauherr also lediglich „Zuhörer“, weil Ihr Architekt in Ihrem Auftrag ohnehin alles klären sollte.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich klar: Entweder es gibt – auf welcher rechtlichen Grundlage auch immer – eine Dienstbarkeit für den Kanal auf Ihrem Grundstück oder nicht. Wenn es, wovon ich hier ausgehe, KEINE Dienstbarkeit gibt, haben Sie Anspruch auf ein in jeder Hinsicht lastenfreies Grundstück.

Daraus folgt auch, dass der Kanal vom derzeitigen Nutzer (z.B. der Gemeinde) auf dessen Kosten entfernt, umgelegt (z.B. auf angrenzendes öffentliches Gut) oder Ihrem geplanten Haus entsprechend umgebaut oder angepasst werden muss.

Bei der Gemeinde sind jedenfalls folgende Punkte zu klären:

# 1. Welchen Zweck hat der Kanal überhaupt?
# 2. Ist der Kanal überhaupt in Betrieb?
# 3. Wer profitiert derzeit vom Kanal?
# 4. Welche Objekte (ausser Ihrem gelanten Haus) werden mit dem Kanal aufgeschlossen?
# 5. Ist der Kanal ein öffentlicher Kanal? Wenn ja – welches erworbene Recht hat die Gemeinde, das Grundstück für den Kanal zu nutzen?
# 6. Wenn die Gemeinde ein erworbenes Recht hat: Warum wurde das IHNEN beim Kauf des Grundstücks verschwiegen? (Rechtliche Prüfung Rücktrittsrecht).
# 7. Kann der Kanal für Ihren erforderlichen Kanalanschluss verwendet und entsprechend adaptiert werden?

Normalerweise liegt es vorrangig im Interesse der Gemeinde, mit Ihnen eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sollte es aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Lösung für das Problem geben, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Klärung der Angelegenheit zu betrauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alles gut für Sie ausgeht. Meiner Meinung nach stehen die Vorzeichen für eine positive Lösung ganz gut.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber
———
HausbauManager.com
BaukostenManager.com

 

zur Webseite:

www.haus-selber-bauen.com/

Günstigen Solarstrom abzapfen – Solaranlage pachten – und Stromrechnung senken

Oktober 1st, 2015

Würden auch Sie gerne Solarstrom nutzen, scheuen sich aber davor, weil Sie sich mit der Technik und der Bürokratie, die mit der Installation verbunden ist, nicht auskennen? Jetzt gibt es eine Alternative: Sie können Ihr Dach verpachten.

Das Interesse an Solaranlagen ist bei privaten Hausbesitzern in Deutschland ungebrochen hoch. Aber viele scheuen sich den Erwerb, weil sie von dem bürokratischen und organisatorischen Auswand zurückschrecken, der mit der Installation auf dem eigenen Dach verbunden ist. Manchen fehlt auch nur das nötige Kleingeld. Was viele Häuslebauer nicht wissen: Es gibt eine Alternative, um ebenfalls in den Genuss von Solarstrom zu kommen. Das Zauberwort heißt: Pachten. Focus Online sprach mit Florian Berghausen, Geschäftsführer der DZ-4 GmbH, die Solarstromanlagen und auf Wunsch auch Stromspeicher dazu vepachtet.

1. Wer kann das Angebot nutzen? Nur Hausbesitzer mit Eigenheim oder alle, die Dächer haben?

Florian Berghausen: In erste Linie ist das Angebot für private Hausbesitzer geeignet. Voraussetzung ist, dass der Kunde Besitzer der Immobilie ist und in ihr wohnt. Dann kann der Kunde als Pächter der Anlage den produzierten Solarstrom selber nutzen oder in das Stromnetz einspeisen und verkaufen.

2. Wie lange muss ein Verpächter sich binden?

Berghausen: Das Konzept sieht vor, dass die Anlage mindestens 20 Jahre auf dem Haus ihren Dienst verrichtet. Erst einmal wird dem Kunden ein zehnjähriger Pachtvertrag angeboten, den er dann später jeweils um ein Jahr verlängern kann. Oder er entschließt sich, nach zehn Jahren die Anlage zu kaufen – zum halben Preis der Neuanschaffung. Dann ist die Anlage vielleicht nicht mehr zu teuer für seine finanziellen Verhältnisse.

Im Video: Deutsche Solarfirmen bringen Strom in den Himalaya

 

3. Wie ist der Anlagenbesitzer rechtlich abgesichert?

Berghausen: Die Anlage kann rechtlich über einen Grundbucheintrag gesichert werden. Dieser stellte sicher, dass die Rechte auf die Anlage beim Verpächter liegen.

4. Was passiert, wenn der Anlageneigentümer und Verpächter in die Insolvenz geht?

Berghausen: Zunächst einmal nicht viel, da die Photovoltaik-Anlage auch ohne aktive Betriebsführung noch Strom produzieren wird. Im Zweifel wird der Pachtvertrag hinfällig und der Pächter kann die Anlage erwerben.

Im Fall einer Insolvenz des Verpächters, wird die Solaranlage auf dem Haus des Pächters abgebaut, ohne dass für ihn Kosten entstehen. Der Pachtvertrag wird hinfällig. Natürlich kann der Pächter auch in einem solchen Fall die Anlage erwerben.

 

5. Was passiert, wenn ich mein Haus verkaufe?

Berghausen: Wenn der Pächter in den 20 Jahren, in denen die Anlage auf seinem Dach installiert ist, sein Haus verkauft, sollte er dafür sorgen, dass der Käufer den Pachtvertrag übernimmt. Oder er erwirbt die Anlage vor dem Verkauf und verkauft sie mit dem Haus.

6. Beschränkt sich das Angebot auf bestimmte Regionen?

Berghausen: Das Angebot von DZ-4 ist in ganz Deutschland erhältlich. Bundesweit arbeiten wir mit über 40 ausgewählten Installationsbetrieben zusammen.

7. Wie viele Anlagen haben Sie bereits umgesetzt?

Berghausen: Der Trend hin zum Pachten von Solaranlagen ist relativ neu in Deutschland. Bisher haben wir rund hundert Anlagen verpachtet, aber wir merken gerade auch durch die steigende Bekanntheit der Möglichkeit und durch unsere gute Positionierung als Pionier dieses Modells, dass die Nachfrage anzieht. Es lässt sich auch sagen, dass die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen mit Speichern größer ist als die Nachfrage nach reinen Photovoltaikanlagen.

 

8. Was passiert, wenn durch die Solaranlage Schäden an meinem Haus entstehen?

Berghausen:Die Anlage ist mehrfach über uns versichert. Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt vor Schäden, die durch die Anlage am Haus entstehen können. Eine Allgefahrenversicherung schützt gegen Schäden an der Anlage selbst, sei es durch Wetter oder Vandalismus. Und eine Betreiberhaftpflichtversicherung schützt gegen Schäden an Dritten, zum Beispiel wenn ein Passant durch eine herabfallende Komponente der Anlage verletzt wird.

9. Wie hoch liegt die Rendite für den Dachbesitzer?

Berghausen:Die Leute wollen ihren eigenen Strom verbrauchen und unabhängiger von ihren Stromanbietern werden. Das ist das Hauptmotiv für das Pachten einer Solarstromanlage. In Hamburg zum Beispiel kostet den Kunden die Pacht für eine Solaranlage mit einer Leistung von 5 kWp (Kilowattpeak) ohne Stromspeicher monatlich rund 70 Euro. Zusammen mit dem Strom, den er vom Stromanbieter bezieht und abzüglich der EEG-Vergütung, die er für überschüssigen eingespeisten Solarstrom erhält, würde er im Monat rund 100 Euro für seinen Strom zahlen. Eine Anlage mit Solarstromspeicher, die einen höheren Eigenverbrauch von rund 60 bis 70 Prozent ermöglicht, kostet monatlich um die 150 Euro. Wer eine solche Anlage pachtet, kann einen viel höheren Eigenverbrauch realisieren und muss entsprechend wenig Energie vom Stromanbieter kaufen. Zudem sind die Pachtraten unveränderlich, was bei steigenden Strompreisen in der Zukunft zu deutlichen Ersparnissen führen kann.

10. Was muss ich noch beachten?

Berghausen:Es kommt vor, dass Verpächter von Solaranlagen bereits im Vorfeld eine Anzahlung fordern. Das ist in unserem Modell nicht notwendig. Die erste Zahlung des Pächters sollte der erste monatliche Pachtzins sein. Außerdem sollte der Pächter klären, zu welchem Preis er die Anlage nach Ablauf des Pachtvertrages erwerben kann. Oft heißt es, dass er sie dann zum Marktwert kaufen kann. Aber dieser Begriff ist dehnbar und bietet wenig Planungssicherheit. Besser ist es, den Rückkaufwert von vornherein festzulegen.

 

Original-Quelle:

www.focus.de/immobilien/energiesparen

Die Lüge vom Richtigen

Juli 5th, 2015

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Adresse der Quelle:

www.brigitte.de/liebe

Die Lüge vom Richtigen

Juli 4th, 2015

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Adresse der Quelle:

www.brigitte.de/liebe

Pornos gucken mit dem Partner: So viele Frauen tun es

Mai 30th, 2015

Experten fanden heraus, wie viele Frauen Pornos gucken, Vibratoren nutzen, Fesselspiele mögen – und ob es wirklich einen vaginalen Orgasmus gibt.

 

Interessant: Frauen sind beim Sex experimentierfreudiger geworden als noch vor zehn Jahren – aber legen auch mehr Wert auf Treue in der Beziehung. Das sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Instituts für Sexualforschung der Uniklinik Hamburg-Eppendorf, die diese Woche beim Spiegel veröffentlicht wurden. Fast zehntausend Studentinnen wurden über Jahre hinweg ausgiebig zu ihrem Sexleben befragt. Das klare Ergebnis: In den letzten 20 Jahren haben Frauen eindeutig mehr Selbstbewusstsein beim Sex entwickelt und haben keine Scham, das für sich einzufordern, was ihnen Lust macht.

Blümchensex war gestern – die Fakten der Studie im Überblick

  • 44 Prozent der befragten Frauen gucken gemeinsam mit dem Partner Pornos (vor 20 Jahren nur 29 Prozent).
  • 38 Prozent benutzen einen Vibrator (vor 20 Jahren noch 11 Prozent).
  • 36 Prozent probieren Fesselspiele – oft bleibt es aber trotz „Shades of Grey“ nur beim einmaligen Versuch (vor 20 Jahren: 18 Prozent).
  • 20 Prozent verbinden den Sex mit anregenden Rollenspielen (vor zwanzig Jahren machten das nur 11 Prozent).
  • 47 Prozent gaben an, „mehr als sechs Geschlechtspartner“gehabt zu haben (weniger als noch 1981, wo der Wert bei 61 Prozent lag)
  • 85 Prozent verlangen vom Partner absolute Treue (vor zwanzig Jahren noch 69 Prozent)
  • 8 Prozent haben den aktuellen Partner schon einmal betrogen (vor zwanzig Jahren noch 34 Prozent).

„Den vaginalen Orgasmus gibt es nicht“

Auch interessant: Laut Experten vom Italienischen Zentrum für Sexualforschung in Bologna ist nicht nur der G-Punkt eine Illusion – auch den vaginalen Orgasmus gibt es nicht. Viele Frauen mögen beschwören, so einen Orgasmus selbst erlebt zu haben, Ursache des vaginalen Orgasmus ist trotzdem die Klitoris, wenn auch über einen Umweg: Selbst, wenn sie beim Sex nicht primär stimuliert wurde, ist die Klitoris dank Mitarbeit des „erektilen Gewebes um die Scheide“ beteiligt und führt so zum Höhepunkt.

Wie „vermessbar“ ist die Lust?

Klar, hundertprozentig sicher ist natürlich nichts davon – die Sexualforschung ist halt keine Atomphysik, bei der jede Kleinigkeit messbar ist und in nackten Zahlen festgehalten wird. Der G-Punkt wird mit Sicherheit weiter unter Forschern umstritten bleiben, und trotz der anatomischen Erkenntnisse aus Bologna wird wohl auch der vaginale Orgasmus weiter diskutiert werden (von der Frage, ob jetzt Frauen „squirten“ können oder nicht, ganz zu schweigen).

Entscheidender an diesen Forschungsergebnissen ist: Frauen kennen ihren Körper und ihre Bedürfnisse besser als je zuvor und haben auch keine Scham mehr, ihre Wünsche beim Partner direkt anzusprechen. Direkte Kommunikation ist und bleibt das beste Mittel für guten Sex.

Und wir haben gelernt: Auch der tollste Sex kann in der Beschreibung mit Formulierungen wie „erektiles Gewebe um die Scheide“ plötzlich wahnsinnig unsexy wirken.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

http://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten

Bluthochdruck wird oft zu spät erkannt

Mai 19th, 2015

Stuttgart (ots) – Magazin Reader’s Digest informiert über das Gesundheitsrisiko Bluthochdruck und gibt Tipps zur Vorbeugung

Jeder dritte Europäer über 18 Jahren hat einen hohen Blutdruck. Viele Betroffene wissen aber nicht, dass sie unter Hypertonie, so der Fachbegriff für Bluthochdruck, leiden. Das Magazin Reader’s Digest widmet sich in seiner Mai-Ausgabe ausführlich dem Thema und gibt Tipps, wie man vorbeugen kann und welche Behandlung hilft. „Hypertonie gilt als Hauptursache für viele Krankheiten und endet oft tödlich. Sie verursacht Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenversagen und Schlaganfälle. Es gibt sogar Hinweise, dass Bluthochdruck zu Demenz führen kann“, sagt Rhian Touyz, renommierte Expertin für Hypertonie und Präsidentin der Internationalen Bluthochdruck-Gesellschaft, im Magazin Reader’s Digest. Als Risikofaktoren für eine Erkrankung gelten Übergewicht, mangelnde Bewegung, hoher Alkohol- bzw. Salzkonsum, Stress und familiäre Vorbelastung.

Wer unter erhöhtem Blutdruck leidet, sollte seinen Lebensstil grundlegend ändern. Dazu gehört unter anderem, mehr Obst und Gemüse zu essen und regelmäßig Sport zu treiben. Zugleich ist es ratsam, dass sich der Betroffene ein Blutdruckmessgerät kauft, um selbstständig daheim den Blutdruck kontrollieren zu können. Hat der Arzt erst einmal Bluthochdruck diagnostiziert, sollte der Patient die verordnete Medizin regelmäßig einnehmen. Nach Aussagen von Professor Thomas Kahan, Chef der Kardiologie am Danderyd-Universitäts-Hospital in Stockholm, hören jedoch 35 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren mit der Einnahme der Medikamente auf. „Es ist notwendig, dass Ärzte ihre Patienten von den Vorteilen einer langfristigen Behandlung überzeugen“, sagt deshalb der belgische Hypertonie-Experte Professor Robert Fagard.

Aus Sicht der Mediziner gilt als optimaler Blutdruck ein Wert von 120/80 mmHg oder darunter, ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Grundsätzlich wird dazu geraten, den Blutdruck regelmäßig, mindestens aber alle zwei Jahre zu kontrollieren. Bei rund 20 Prozent aller Menschen sind die Werte beim Arzt erhöht, zu Hause aber normal. Die Fachleute sprechen dann von „Weißkittel-Hypertonie“. Bei etwa 10 Prozent der Menschen ist es genau umgekehrt. Dabei handelt es sich um die sogenannte maskierte Hypertonie, die jahrelang unentdeckt bleiben kann. Professor Robert Fagard warnt deshalb: „Hypertonie tötet leise.“

 

Erstmals veröffentlicht:

http://www.presseportal.de/pm/32522

Das erste Mal High-Heels: ein kleiner Ratgeber

Mai 14th, 2015

Nichts macht so schöne und lange Beine wie ein gutes Paar High Heels. Am besten mit ultradünnem Stiletto, besonders zarten Riemchen und in der Gesamtheit mehr ein Hauch von Nichts als ein Schuh. Doch wie um Himmels Willen soll frau auf so etwas laufen können? Ein Crash-Kurs zum Laufen auf High Heels.

Welcher Schuh passt zu mir?

Um auf einem Paar High Heels gut laufen zu können, ist zunächst von Bedeutung, welche Schuhform und Absatzhöhe gewählt wird. Zu eng sollten die Schuhe nicht sein, da sonst Haltungsschäden drohen. Überlegen Sie sich, welche Art von Schuh zu Ihnen und Ihrem Fuß passt. Zu weite Schuhe fördern aber eher einen schleichenden statt einen schreitenden Gang. Slingpumps sind daher im Sommer eine gute Wahl. Im Winter oder bereits im Herbst kann ein Paar Stiefel mit Absatz ebenfalls gute Dienste leisten. Bei beiden Schuhformen ist zumindest sichergestellt, dass sich die Trägerin nicht während des Laufens in Cinderella verwandelt und einen Schuh zurück lässt. Ist der richtige Schuhe gefunden heißt es: üben, üben, üben.

Nach dem Schuh ist vor dem Schuh

Während des Tragens und im Anschluss an die Verwendung von High Heels ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege der Füße und ihre größtmögliche Schonung zu achten. So sollten High Heels mit einem zusätzlichen Gel-Polster ausgestattet werden. Diese verhindern Druckstellen und entlasten sowohl Ballen als auch Fersen. Ein angenehmeres Tragegefühl wird so hergestellt. Nach dem ausziehen der high Heels sollten die Füße entsprechend gepflegt werden. Ein anti-Blasen Stift mit Hirschhorntalg verhindert die Entstehung, während kühlende Gels und spezielle Pflaster hilfreich sind wenn bereits entstandene Blasen zu versorgen sind. Mehr Informationen zur Blasen-Behandlung – siehe auch unter Hansaplast.de.

Nicht nur der Schuh zählt!

Um High Heels tragen und trotzdem einen grazilen Gang aufweisen zu können, ist die richtige Pflege und Vorbereitung nötig. So muss zunächst ein passendes Paar gefunden werden, das verhältnismäßig bequem sitzt. Cremes zur Behandlung von Blasen und Gel-Polster helfen zudem, Verletzungen vorzubeugen, bzw. diese zu behandeln.

 

URL der Quelle:

www.trendigemode.de

Das gesunde Pausenbrot

Mai 11th, 2015

Das richtige Pausenbrot macht die grauen Zellen fit und hält in der Schule hellwach. Aber was ist „richtig“? Plus: drei Brotzeitboxen mit leckeren und gesunden Snacks.

 

Gute Leistungen mit dem richtige Pausenbrot

 
Gute Leistungen sind nicht nur eine Frage der Intelligenz. Wichtig ist auch, dass das Gehirnoptimal mit Nährstoffen versorgt wird. Studien zeigen: Das Frühstück allein reicht nicht aus, um bis mittags fit und aktiv zu bleiben – der Körper braucht zwischendurch neue Energielieferanten wie Vitamine, Calcium und Eiweiß. Weil aber das beste Pausenbrot nichts bringt, wenn es in der Dose bleibt, ist es gut, die Kinder beim Speiseplan mitreden zu lassen.
 

 

Volles Korn im Pausenbrot

Es ist leider nun mal so: Das gesündeste Pausenbrot ist ein Brot aus vollem Korn. Kinder mögen Vollkornbrot, wenn es fein vermahlen und saftig ist. Ihr Kind isst das nicht? Dann geben Sie ihm Sonnenblumen- oder Mischbrot mit. Achten Sie darauf, dass der Brotbelag nicht zu üppig ist: Fettarme Käse- und Wurstsorten liefern nicht nur weniger Kalorien, sie sind auch leichter verdaulich. Und in ihnen steckt mehr Eiweiß. Das braucht der Körper, um leistungs- und widerstandsfähig zu bleiben.

 

Gute Wahl: Joghurt oder Quark

Dünn geschnittenes Gemüse hält das Brot saftig und sieht appetitlich aus. Ihr Kind mag lieber Joghurt oder Quark? Eine gute Wahl, denn darin stecken der Knochenstärker Calcium, wertvolles Eiweiß und Vitamine. Die Milchsäurebakterien bringen den Darm und von dort aus den ganzen Körper in Schwung.

 

 

Vitamine im Pausenbrot müssen sein

Wählen Sie Obst und Gemüse – das enthält weniger Schadstoffe

Obst und Gemüse gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und klein geschnitten, denn eine Untersuchung der Uni Dortmund ergab: Kinder essen doppelt so viel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht angeboten wird. Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen. Auch Radieschen oder Cocktailtomaten kommen gut an.

Kinder, die Süßes lieben, bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte mit. Wählen Sie Obst und Gemüse der Saison. Das enthält die wenigsten Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

 

 

Wie gesund sind Pausensnacks?

Müsliriegel, Kinderjoghurts, Milchschnitten sind bei Kindern beliebt, aber laut Forschungsinstitut für Kinderernährung nicht die idealen Snacks für die Schulpause: Die meisten enthalten zu viel Fett und Zucker und zu wenig Nährstoffe, sind also eher Süßigkeiten, die den Blutzuckerspiegel nur kurz ansteigen lassen. Obst, Gemüse, Vollkörniges und Milchprodukte dagegen gehen langsam ins Blut und versorgen das Gehirn gleichmäßig und anhaltend mit Energie. Damit bleiben die Kinder länger fit und konzentriert.

 

 

http://www.eltern.de/gesundheit-und-ernaehrung

Welt-Meningitis-Tag am 24. April / Meningokokken-Erkrankungen: Vorbeugen kann Leben retten (FOTO)

Mai 9th, 2015
München/Holzkirchen (ots) – Wie lebensgefährliche Meningokokken-Erkrankungen verlaufen und wie man vorbeugen kann, darüber informieren Patientenorganisationen jährlich weltweit am 24. April, dem Welt-Meningitis-Tag. Zur Vorbeugung gibt es mittlerweile Impfstoffe gegen alle in Deutschland auftretenden Meningokokken-Typen. Bisher werden hierzulande viele Kinder nur gegen Meningokokken C geimpft. Großbritannien – schon bei MenC weltweit in der Vorreiterrolle – führt in Kürze sogar eine flächendeckende Impfung von Babys gegen Meningokokken B ein.

Auch deutsche Fachgremien wie die Sächsische Impfkommission (SIKO) und die Impfkommission der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendheilkunde (DAKJ) raten bereits zu einer Impfung gegen Meningokokken B. „Kinderärzte und Eltern wünschen sich auch für Deutschland eine STIKO-Empfehlung,“ weiß Andrea Vogt-Bolm von der Patientenorganisation Ampu-Kids, Hamburg. Sie begegnet täglich Kindern, die nach einer Meningokokken-Erkrankung mit Amputationen leben müssen. „Wir möchten, dass sich viele Menschen der Gefahren einer Meningokokken-Infektion bewusst werden. Sie können innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen oder dauerhafte Gesundheitsschäden nach sich ziehen,“ betont Andrea Vogt-Bolm.

2015 bereits einige Todesfälle in Deutschland

In Deutschland gibt es im Durchschnitt jedes Jahr ca. 430 Meningokokken-Fälle(1), etwa zehn Prozent der Patienten, die meisten im Säuglingsalter, sterben.(2) Rund einer von fünf Überlebenden leidet dauerhaft unter schweren Folgeschäden, wie Taubheit, Krampfanfällen oder dem Verlust von Gliedmaßen.(3) Im Jahr 2015 verzeichnet das Robert-Koch-Institut bislang 132 Fälle (Stand: 22. April 2015)(4), einige davon mit tödlichem Ausgang. So starben im Februar ein 15-jähriger Junge am Bodensee, ein 2-Jähriger in Bad Segeberg und ein 23 Monate altes Kind in Berlin.

Bei Meningokokken-Verdacht sofort zum Arzt

Meningokokken-Erkrankungen sind bakterielle Infektionen, die eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningitis) oder eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen können. Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) Trotz ihrer Seltenheit ist die Erkrankung sehr gefürchtet, da sie ohne Vorwarnung gesunde Personen treffen kann(6) und potenziell lebensbedrohlich ist. Betroffen sind meist Säuglinge und Kleinkinder.(2,7) Impfen ist die einzige effiziente Prophylaxe gegen diese bedrohliche Krankheit, die eine der schwersten Infektionskrankheiten überhaupt ist.

Eine von Meningokokken ausgelöste Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung zeigt sich zunächst oft mit grippeähnlichen Symptomen und ist deshalb auch für Ärzte anfangs schwer zu erkennen. Hohes Fieber, ein steifer Nacken und punktförmige Hauteinblutungen sind Alarmzeichen: jetzt ist umgehend ärztliche Behandlung nötig – jede Minute zählt.

Fünf Hauptgruppen von Meningokokken (A, B, C, W135 und Y) verursachen fast alle Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind Meningokokken-B-Bakterien die Hauptursache von Meningokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und für 85 Prozent aller Meningokokken-Erkrankungen in dieser Altersgruppe verantwortlich. In der Gesamtbevölkerung verursachen sie fast 70 Prozent der Meningokokken-Erkrankungen.(8) Die restlichen Erkrankungen werden hauptsächlich durch Meningokokken der Serogruppe C ausgelöst, für die es bereits seit 2006 eine Standard-Impfempfehlung der STIKO gibt.

Impfen ist der effektivste Schutz

Seit Ende 2013 ist auch eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe B (MenB) möglich. Schon mehr als 100.000 Dosen des Impfstoffes wurden im Jahr 2014 in Deutschland verimpft. Deutschland war dabei weltweit sogar das erste Land, in dem der Impfstoff nach Markteinführung verabreicht wurde. Während zwischenzeitlich in fast allen EU-Mitgliedsländern eine MenB-Impfung durch die Gesundheitsbehörden aktiv empfohlen wird, steht in Deutschland eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) noch aus.

Derzeit erstatten allerdings schon mehr als 70 Krankenkassen freiwillig die Kosten, jedoch nicht alle. Abhängig von Wohnort und Kassenzugehörigkeit hängt es somit auch vom Zufall ab, welche Eltern ihre Kinder gegen Meningokokken B impfen lassen können – ohne privat zu zahlen.

Meningokokken-Erkrankungen auf einen Blick

 - Meningokokken können eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute auslösen, die Gehirn und Rückenmark umgeben.(5) - Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektion übertragen.(5) - Anfänglich unspezifische, grippeähnliche Symptome wie Fieber, Erbrechen und Kopfschmerzen führen häufig zu einer falschen oder späten Diagnose.(9) - Typische Symptome wie Nackensteifigkeit und ein Hautausschlag mit punktartigen Einblutungen treten erst relativ spät auf. - Die Erkrankung kann innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zum Tod führen.(5) - Einer von zehn Erkrankten stirbt trotz intensivmedizinischer Behandlung.(5) - Zwei von zehn Überlebenden tragen lebenslange Folgeschäden wie Krampfleiden, geistige Behinderung, Taubheit oder amputierte Gliedmaßen davon.(10) - Eine Impfung ist der effektivste Schutz vor einer Meningokokken-Erkrankung. 

Welt-Meningitis-Tag für mehr Aufklärung

Der Welt-Meningitis-Tag wird in vielen Ländern zur Aufklärung über die heimtückischen Meningokokken-Infektionen genutzt. Er wurde 2009 vom weltweiten Dachverband der Meningitis-Patientenselbsthilfegruppen CoMO (Confederation of Meningitis Organisations, www.comoonline.org) ins Leben gerufen. Der Impfstoffhersteller GlaxoSmithKline (zuvor Novartis Vaccines) unterstützt die Aktivitäten der CoMO zum Welt-Meningitis-Tag.

Über Novartis Vaccines

Novartis Vaccines Deutschland besteht aus dem Produktionsstandort Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH in Marburg und der Novartis Vaccines Vertriebs GmbH in Holzkirchen.Der Produktionsbetrieb hat eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht. Das Produktportfolio in Deutschland umfasst Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME – durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung), Tollwut, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Meningokokken B und C sowie Meningokokken A,C,W,Y, Japanische Encephalitis, Cholera, Hepatitis A und Typhus. Novartis Vaccines Deutschland steht für eine enge und lebendige Verbindung von Tradition und Zukunft: Die Tradition gründet sich auf den Firmengründer Emil von Behring, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises (1901). Seit März 2015 gehört Novartis Vaccines Deutschland zur GlaxoSmithKline-Gruppe, führt aber bis auf Weiteres sein Geschäft unter dem bekannten Namen fort.

Über Ampu-Kids

Als gemeinnütziger Verein für von Amputation bedrohte und amputationsbetroffene Menschen begleitet Ampu-Kids Rehaprozesse, berät und unterstützt auf dem Weg in ein Leben, das nach einer Amputation komplett neu eingerichtet werden muss. Das Angebot reicht von psycho-sozialer Betreuung (auch bei bevorstehender Amputation) über Wohnraumanpassung, Beratung und Einbindung Angehöriger und des sozialen Umfelds, Unterstützung bei Anträgen bis zu Mobilitäts- und Erfahrungsgruppen sowie Kursen und Seminaren. Ampu-Kids ist ein Projekt von Ampu-Vita e.V., gemeinnütziges Institut für Amputations-Vorsorge und Integration in Hamburg.

Referenzen

 (1) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage der Jahre 2005-2014, insgesamt gemeldete Fälle 4.306. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (2) Centers for Disease Control and Prevention. Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases (The Pink Book: Course Textbook). 12. Edition, 2. Druck. Update Mai 2012. Online publiziert unter: http://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/index.html. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (3) Rosenstein NE et al. Meningococcal disease. N Engl J Med 2001;344:1378-88. (4) Robert Koch-Institut. Surv-Stat-Abfrage zu invasiven Meningokokken-Erkrankungen, Meldungen aus dem Jahr 2015. https://survstat.rki.de. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (5) World Health Organization. Meningococcal meningitis. Factsheet N°141, updated February 2015. Abrufbar unter: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs141/en/. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (6) Thompson MJ, et al. Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents. Lancet 2006;367:397-403. (7) Donnelly J et al. Qualitative and quantitative assessment of meningococcal antigens to evaluate the potential strain coverage of protein-based vaccines. Proc Natl Acad Sci USA 2010;107:19490-5. (8) Robert Koch-Institut. Epidemiologisches Bulletin 2012;39:364. (9) Mayo Foundation for Medical Education and Research. Meningitis. April 2011. Online publiziert unter: www.mayoclinic.com/health/meningitis/DS00118/DSECTION=symptoms. Letzter Zugriff: 22. April 2015. (10) Immunization Action Coalition. Meningitis: Questions & Answers. Online publiziert unter: http://www.immunize.org/catg.d/p4210.pdf. 

 

Originalbeitrag lesen:

http://www.presseportal.de/pm/79708/3003897

RKI meldet : Grippewelle klingt ab

Mai 3rd, 2015

BERLIN. Die Grippesaison in Deutschland klingt ab. In der zweiten Aprilwoche seien noch 756 bestätigte Neuerkrankungen erfasst worden, sagte die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Dr. Silke Buda, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Zum Höhepunkt der Erkrankungswelle Ende Februar waren es zeitweise mehr als 10.000 pro Woche.

Ein endgültiges Fazit sei noch nicht möglich, sicherlich sei es aber „keine leichte Grippewelle“ gewesen, sagte Buda.

Das RKI geht davon aus, dass bei Weitem nicht jeder Grippefall registriert ist. „Gerade jetzt im Frühling denken viele Betroffene nicht mehr an Grippe und gehen nicht zum Arzt“, sagte Buda.

Zudem werde nur ein sehr geringer Anteil der Patienten überhaupt getestet.

Insgesamt wurden laut Influenza-Wochenbericht des RKI seit Beginn der Welle Ende 2014 mehr als 67.400 bestätigte Influenza-Fälle erfasst.

227 Menschen mit einer Influenza-Infektion starben. In etwa 16 Prozent der Fälle mussten Patienten ins Krankenhaus.

Da ein wandlungsfreudiges Grippevirus eine Komponente der Grippeschutzimpfung außer Kraft gesetzt hatte, waren Geimpfte in diesem Jahr weniger gut gewappnet als in anderen Jahren.

Nur noch in wenigen Regionen im Nordosten Deutschlands sind Atemwegserkrankungen aktuell verbreitet: Dort zeigt die Übersichtskarte des RKI vor allem grüne Flächen und damit eine moderat erhöhte Aktivität.

Nur noch wenige gelbe und orangene Flecken, etwa im Norden Brandenburgs und im Süden Mecklenburg-Vorpommerns zeigen eine deutlich erhöhte Aktivität an.

In vielen anderen Teilen strahlt es blau, die Zahlen sind dort auf Normalniveau. (dpa)

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten

Stuntman? Von wegen – Das sind die gefährlichsten Jobs in Deutschland

Mai 2nd, 2015

Gefährliche Jobs – damit verbinden die meisten wahrscheinlich Berufe, die sie aus dem Kino kennen: Geheimagent, Soldat in einem Spezialkommando oder Stuntman. Schaut man sich aber die Zahlen an, dann zeigt sich: In vielen alltäglichen Jobs ist die Arbeit viel gefährlicher.

Das kann man zum Beispiel an der Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle ablesen. Dazu veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin regelmäßig Statistiken. Daraus ergeben sich die Jobs, in denen es von 2001 bis 2010 die meisten tödlichen Unfälle gab. Verraten kann man schon: Die potenziell tödlichen Berufe sind ganz normale.

Bauarbeiter

Auf dem Bau arbeitet es sich besonders gefährlich: Im sogenannten Bauhauptgewerbe geschah von 2001 bis 2010 mehr als jeder fünfte tödliche Arbeitsunfall (21,6 Prozent). Wer auf der Baustelle aushilft („Bauhilfsgewerbe“), lebt etwas sicherer: Dort geschahen 8,8 Prozent der tödlichen Unfälle. Zählt man beide Gewerbeteile zusammen, geschahen fast ein Drittel aller tödlichen Arbeitsunfälle auf dem Bau (30,4 Prozent).

Dachdecker

Wer in der Höhe arbeitet, der lebt gefährlich – das gilt auch für Dachdecker. 3,9 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle passierten in diesem Bereich. Ein Sturz aus der Höhe ist außerdem die häufigste Todesursache bei Arbeitsunfällen: Fast jeder dritte tödliche Arbeitsunfall (31,9 Prozent) geschah wegen eines Sturzes – von Dächern, Leitern oder Fahrzeugen.

Metall- und Maschinenbauer

Gemeint sind natürlich nicht die Ingenieure, die am Schreibtisch sitzen, sondern die Fachkräfte, die tatsächlich an den Maschinen stehen. Den Metall- und Maschinenbauern geschahen immerhin 16,4 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle.

Kraftfahrer und andere Verkehrsberufe

Ebenfalls gefährlicher, als man denkt: alles, was sich lenken lässt und einen Motor hat. Besonders viele tödliche Unfälle passieren beim Fahren, vom Gabelstapler bis zum Kraftwagen. Bei Berufskraftfahrern und ähnlichen Bereichen geschahen 9,9 Prozent der tödlichen Unfälle. Würde man die Zahl der Lkw-Unfälle auf Autobahnen hinzuzählen, wäre der Anteil wohl weiter höher. Der fließt aber nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz nicht ein.

Lehrer, Ärzte und andere Dienstleistungsberufe

Wer hätte es gedacht: Auch wer seinen Berufsalltag vorwiegend am Schreibtisch verbringt, arbeitet nicht unbedingt sicher. Immerhin 8,5 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle passierten im Dienstleistungsbereich.

Wer jetzt über einen Berufswechsel nachdenkt, sollte vielleicht die Textilindustrie in Erwägung ziehen: Dort geschahen prozentual die wenigsten tödlichen Unfälle (0,4 Prozent). Für gleich mehrere Jahre wurde sogar kein einziger tödlicher Arbeitsunfall an die Behörden gemeldet.

 

zum Artikel:

http://www.focus.de/finanzen

Sport und Fitness für Kinder sehr wichtig

April 27th, 2015

Nichts bringt unseren Organismus mehr in Schwung als Bewegung in Form von Sport und gerade für Kinder ist Sport besonders wichtig, um Folgeschäden wie Übergewicht, Haltungsschwächen, Diabetes oder auch Herz-Kreislauf-Krankheiten entgegenzuwirken.

 

Sport und Fitness für Kinder sehr wichtig

 

Der Bewegungsapparat lässt sich besonders in Zeiten von Playstation und Internetflatrates nur schwer anschmeißen. Leider sind viele Erwachsene kein gutes Vorbild für ihre Kinder und machen es sich sehr einfach. Warum sollte das Kind Freude an Bewegung haben und sportlich aktiv werden, wenn der Erwachsene selbst kurze Strecken mit dem Auto fährt oder im Kaufhaus den Aufzug statt der Treppe benutzt?

 

Sport und Fitness als Ausgleich für Kinder

Sport und Fitness für Kinder – Fußball spielen macht Spaß

Sport fördert nicht nur die Fitness, sondern es ist erwiesen, dass sportliche Kinder auch geistig auf einem höheren Level schweben als Sportmuffel. Gehen Sie mit Ihren Kindern raus, lassen Sie sie toben und die Welt entdecken. Kinder besitzen einen natürlichen Entdeckungsdrang welcher sich hervorragend dazu eignet um sportlich aktiv zu sein. Ängstliche Eltern die Verletzungen schon vorher herbei ahnen sind hier eindeutig fehl am Platz, denn so behindern Sie die Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit. Ohnehin passieren die meisten Unfälle im Haushalt durch Unachtsamkeit des Kindes. Sport kann natürlich auch mal ein Kratzer oder eine blutende Nase mit sich bringen. Wichtig dabei ist, dass das Kind daraus gelernt hat.

Sportunterricht in der Schule reicht bei weitem nicht aus um aufgestaute Energie loszuwerden. Sportgemeinschaften können schon relativ günstig wahrgenommen werden, egal ob Judo, Fußball, Tanzen oder Schwimmen. Das Kind lernt mit Niederlagen umzugehen und schüttet bei Siegen Glückshormone aus. Modern sind Spielekonsolen die zum Bewegen animieren sollen. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass der Fußball aus Leder besteht, der frisch gemähte Rasen zum Spielen animiert oder man beim Tennis enorme Laufarbeit leisten muss.
Empfehlenswert ist es, wenn Kinder so früh wie möglich am Kinderturnen teilnehmen, denn dadurch entdecken sie vielleicht von klein auf ihre Freude am Sport.

 

Original-Artikel:

http://www.vorname.com/ratgeber/hobby-freizeit/

Bewegung mit und für Kinder

Februar 27th, 2015

Kinder brauchen Bewegung und warum Bewegung für Kinder so wichtig ist!
Immer wieder kommen in den Medien und auch in medizinischen Fachzeitschriften Diskussionen um das Thema Übergewicht auch bei Kindern auf. Das dies längst nicht mehr nur ein Problem der USA ist, wird anhand diverser Statistiken deutlich. In Deutschland sind viele Kinder zu dick und neigen zu starkem Übergewicht.

Dass hier die Eltern Einhalt gebieten müssen, ist also ein Fakt, der sich nicht von der Hand weisen lässt. Kinder sind brutal in ihrem Verhalten und ihrer Ehrlichkeit anderen gegenüber. Daher ist es sinnvoll, einzugreifen, bevor ein Kind im Kindergarten oder in der Schule gehänselt wird oder sogar unter Mobbing zu leiden hat und ausgeschlossen wird.

Bewegung mit und für Kinder – Sportliche Aktivitäten

Kinder bewegen sich gern und viel. Dies kann schon zu Hause mit einem Ball, einem Sprungseil oder bei Spaziergängen erreicht werden. Es gibt allerdings auch in vielen Großstädten und Gemeinden die Möglichkeit, Kinder im Sportverein z. B. zum Kinderturnen, Fußball, Handball, Leichtathletik, etc. anzumelden. Natürlich bringt es nichts, wenn man versucht das Kind zu seinem Glück zu zwingen. Der Drang zur Bewegung muss vom Kind ausgehen. Als Eltern kann man jedoch einen wesentlichen Beitrag leisten, indem man mit seinem Kind / seinen Kindern raus geht zum Fahrrad fahren, Wandern, Schwimmen,… oder einen schönen Spaziergang mit Picknick macht, statt ständig den Fernseher laufen zu lassen oder das Kind / die Kinder vor ein Computerspiel zu setzen.

Bewegung für Kinder – Sportvereine & Sportkurse

Wenn man mit einem Kind spricht, wird es nicken und sich je nach Alter die Worte der Eltern mehr oder weniger annehmen. In Kindermannschaften, wie etwa beim Fußball oder auch beim Schwimmen, lernen Kinder, sich mit anderen Kindern zu bewegen, mit ihnen zu spielen und Spaß zu haben. So etwas muss nicht immer wahnsinnig teuer sein. Zudem gibt es Sportkurse, die als Prävention von den Krankenkassen empfohlen und teilweise oder gar vollständig gefördert und finanziert werden. Hier ist das Kind in den richtigen Händen. Unter fachkundiger Anleitung lernt es hier, wie es sich bewegen muss und kann. Es erkennt, welche Fähigkeiten es hat und wie flink und agil es ist. Auch eine kleine Belohnung, wie etwa ein lobendes Wort oder eine Medaille fördern den Drang sich zu bewegen. Das Kind erfährt, dass es etwas Positives erreicht.

Zu viel ist auch nicht gut

Viele Kinder neigen aufgrund ihres Übergewichtes dazu, schnell mal eine Diät und gleichzeitig viel Sport und Fitness zu machen. Vor allem, wenn sie in einem Alter sind, in dem sie die ersten Vorbilder entdecken, müssen die Eltern vorsichtig sein. Übergewicht bei Kindern ist das eine Problem, das nächste sind Essstörungen und Magersucht.

Webseite:

http://www.vorname.com

Was kosten Infrarotheizungen?

Februar 11th, 2015

Was kosten Infrarotheizungen?


Wer sich für eine Infrarotheizung interessiert, stellt sich sicherlich irgendwann auch die Frage, was diese alternative Heiztechnologie eigentlich kostet.

Doch wer sich die Sonne ins Haus holen möchte, hat die Qual der Wahl. Es gibt derzeit sehr viele unterschiedliche Modelle von den verschiedensten Herstellern, Leistungen, Größen und Designs sowie Zusatzfunktionen, so dass die Frage nach dem Preis nicht ganz leicht zu beantworten ist.

Welche Bauart der Infrarotheizung verwendet werden sollte, ist abhängig vom Verwendungszweck und Einsatzort – und nicht zuletzt auch vom persönlichen Geschmack. Die Preise für Infrarotheizungen beginnen bei unter hundert Euro für sehr einfach Einsteigermodelle aus dem Baumarkt. Größere Modelle mit höherer Leistung oder spezielle Geräte können schnell mehrere hundert Euro pro Heizelement kosten. Die zum Teil gravierenden Preisunterschiede sind jedoch nicht immer nur von der Größe und der Qualität der Infrarotheizung abhängig. Es gibt mehrere unterschiedliche Faktoren, die den Preis einer Infrarotheizung beeinflussen. Daher kann es nicht schaden, sich diese Faktoren ein wenig genauer anzuschauen, um das Preis-/Leistungsverhältnis einer Infrarotheizung besser einschätzen zu können.

Leistung und Größe

Den größten Einfluss auf den Preis haben aber die Leistung und die Größe der Infrarotheizung. Diese sind abhängig vom Wärmebedarf und der Raumgröße. So kann es bei einem großen Raum beispielsweise wärmetechnisch sinnvoller sein, mehrere kleine Infrarotheizungen über den Raum zu verteilen als eine große zu installieren. Kleinere Geräte sind jedoch in Relation zu größeren und leistungsstärkeren Heizelementen teurer, was zu einer Preissteigerung zwischen 20 und 40 Prozent führen kann. Beispielsweise zahlt man für eine einfache Infrarotheizung mit 600 Watt Leistung ca. 220 Euro, so kosten zwei Heizelemente mit je 300 Watt bei gleichen Standards schon um die 300 Euro.

Optik, Funktion und Ausführung

Auch der Verwendungszweck und der Einsatzort haben Einfluss auf den Preis einer Infrarotheizung. Sollen sie sich außerdem nicht nur optisch, sondern auch durch ihre Farbe und Materialbeschaffenheit in die Raumumgebung einpassen, oder über spezielle Zusatzfunktionen verfügen, kommen spezielle Bauarten von Infrarotheizungen zum Einsatz. Spiegelheizungen im Badezimmer, Bilderheizungen im Wohnzimmer oder beschreibbare Tafelheizungen in Kinderzimmern oder Küche haben ihren Preis. Bei gängigen Modellen mit einer Leistung von 300 Watt muss man sich bei verschiedenen Ausführungen auf ungefähr folgende Preise einrichten:

  • Spiegelheizung: ca. 300 Euro
  • Marmorplatte: ca. 400 Euro
  • Bildheizung: ca. 180 Euro
  • Tafelheizung: ca. 270 Euro

Im Vergleich dazu erhält man bei Infrarotheizungen mit gleicher Leistung als einfache Ausführung weitaus günstiger:

  • Deckenheizelement: ca. 180 Euro
  • Standardinfrarotheizelement: 120 Euro

Marken und Siegel

Mit einem Mehrpreis muss man bei verschiedenen Marken und Herstellern rechnen. Diese Aufschläge werden in der Regel mit der Bekanntheit, Erfahrung, Kundenzufriedenheit und der Qualität einer Marke bzw. eines Herstellers begründet.

Darüber hinaus erfüllen die Infrarotheizungen vieler Hersteller besondere Kriterien, die durch Prüfsiegel und Zertifikate nachgewiesen werden, z. B. für besonders umwelt- und klimafreundliche Produkte, spezielle Sicherheits- oder Qualitätsnormen. Die Kosten für die Prüf- und Zertifizierungsverfahren werden anteilig in den Verkaufspreis der Infrarotheizung eingerechnet.

Thermostate und Zubehör

Ebenfalls einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Verkaufspreis haben Zusatzfunktionen, Thermostate und Zubehör. Thermostate und Zubehör dienen der bedarfsgerechten und komfortablen Regelung der Infrarotheizung. Eine vermeintlich günstige Infrarotheizung kann durch zusätzliche Anschaffungskosten für Thermostate, Regler und anderer Zubehör letztlich teurer werden als eine Infrarotheizung, die damit von vorneherein ausgestattet ist.

 

Website:

http://www.heimwerker-tipps.net/

Nie wieder schlechter Sex

Februar 10th, 2015

Über die Flaute im Bett beschweren, das kann doch jeder. Dabei liegt es an uns selbst alles besser zu machen, viel besser! 2015 könnte Euer erotischstes Jahr werden, sofern Ihr diese neun wichtigen Vorsätze befolgt!

 

9 Vorsätze, die jede Frau für 2015 fassen sollte und die garantieren, dass der Bettsport erfüllender denn je wird!

1. Schluss mit Orgasmuslügen

Den Orgasmus vorheucheln, das hat noch nie was gebracht. Vielleicht verletzen wir so kurzfristig sein Ego nicht, langfristig führt es jedoch nur zu extremem Frust im Bett. Ab jetzt stets ehrlich bleiben!

2. Schluss mit Verzicht auf Oralsex

„Er macht das eben einfach nicht gern“ ist der Satz, den keine Frau 2015 mehr sagen sollte. Klitorale Stimulierung ist wichtig, oftmals sogar der einzige Weg zum Orgasmus. Und mit seiner Zunge funktioniert es eben am besten.

3. Weg mit den Omaschlüpfern

Es ist ganz egal, ob Euch jemand in Unterwäsche sieht oder nicht: Mit einem Omaschlüpfer darunter hat keine Frau eine sinnliche Ausstrahlung, ganz einfach, weil sie sich darin nicht sexy fühlt.

4. Tacheles reden

Keine falsche Zurückhaltung oder Verlegenheit mehr: Sagt ihm, was Euch beim Sex gefällt und was nicht. Nicht mit Gesten oder Geräuschen. Kerle wollen Klartext und werden sich dafür erkenntlich zeigen.

In der Galerie: Was die Vagina mag und was sie nicht mag:

5. Endlich den G-Punkt finden

Der G-Punkt ist kein Mythos, es gibt ihn wirklich und jede Frau kann ihn finden und dann den Partner dorthin leiten. Die Suche beginnt auf Google, dann mit den Fingern. 30 Minuten konzentrierte Forschungsreise, und wir versprechen, Ihr habt ihn!

6. Immer bereit und geschützt

Warum die Kondome ihm überlassen? Jeder Single sollte das Verhütungsmittel stets bei sich tragen, wen er ausgeht. Das macht euch nicht zur Schlampe, sondern zur emanzipierten und vernünftigen Frau!

 

7. Kein Sex aus Verpflichtung

Keine Lust auf Sex? Dann habt auch keinen! Sex nur deshalb, weil er es will oder es an der Zeit wäre, bringt nichts als ein negatives Gefühl am Ende.

8. Keine Sorge um die Zahl

Auch Frauen sollten dringen damit aufhören sich über die Zahl ihrer Sexpartner Gedanken zu machen. Ihr habt Lust auf Sex mit der neuen Bekanntschaft? Dann los, denn was bei Männern okay ist, sollte es spätestens 2015 auch bei Frauen sein.

9. Mit Gewissheit ins neue Jahr

Wer schleppt die unangenehmen Tests ständig vor sich her? Wenn der letzte ungeschützte Verkehr drei Monate oder länger her ist, dann einfach einen Termin zum Bluttest vereinbaren und sichergehen, dass alles im grünen Bereich ist. Sich entspannt fühlen garantiert besseren Sex!

 

URL der Quelle:

http://www.joy.de/liebe

FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind

Januar 11th, 2015

Weil Rauchmelder vor dem Tod durch Feuer und durch das Einatmen von Rauch schützen können, werden sie in immer mehr Bundes­ländern zur Pflicht. Inzwischen müssen Eigentümer von Häusern und Wohnungen vieler­orts sogar Altbauten mit den Warngeräten nach­rüsten. In Baden-Württem­berg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Finanztest erklärt, welche Regeln in den einzelnen Bundes­ländern gelten und was sie für Eigentümer und Mieter bedeuten.

In Baden-Württem­berg, Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-Vorpommern, in Rhein­land-Pfalz und Schleswig-Holstein müssen die Rauchmelder in allen Neu- und Altbauten installiert sein. In Bayern, Bremen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Saar­land, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Einbaupflicht zunächst nur für Wohnungen, die neu gebaut werden. In den kommenden Jahren sind dort die Altbauten aber auch mit Rauchmeldern nach­zurüsten. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es dagegen derzeit weder für Neu- noch für Altbauten eine Melder­pflicht.

Einbau meist Vermietersache

In der Regel der Eigentümer. Der Mieter muss den Vermieter zur Installation der Geräte in die Wohnung lassen. In Meck­lenburg-Vorpommern ist der Bewohner zur Installation der Geräte verpflichtet. In den Ländern Hamburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht klar geregelt, ob Vermieter oder Mieter die Rauchmelder einbauen müssen. „Hier sind die Eigentümer zuständig“, sagt Leif Peterson, Hamburger Fach­anwalt für Miet- und Wohnungs­eigentums­recht. Dies ergebe sich bereits aus der Verkehrs­sicherungs­pflicht des Eigentümers für das Gebäude. In Eigentums­anlagen entscheidet die Gemeinschaft per Mehr­heits­beschluss über den Einbau. Das bedeutet: Wer dagegen gestimmt hat, muss den Einbau dennoch bei sich dulden und auch mitbezahlen.

Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinder­zimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen können, installiert werden. Grund­lage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes. Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke angebracht werden – am besten in der Mitte. Bei einem Brand sterben Menschen in den meisten Fällen, weil sie das Feuer nicht bemerken und im Schlaf ersti­cken.

Bislang keine flächen­deckenden Kontrollen

Unmittel­bar passiert nichts. Es ist kein Bußgeld für Sünder vorgesehen. Nach den Landes­bau­ordnungen ist aber dann ein Bußgeld möglich, wenn ein Eigentümer einen Rauchmelder ohne das EU-Sicher­heits­zeichen „CE“ installiert. In der Praxis dürften solche Bußgelder aber selten sein, da keine flächen­deckenden Kontrollen statt­finden. Beim Kauf von Rauchwarngeräten sollten sich Vermieter und Mieter an gut getesteten Geräten orientieren.

Nein. Betriebs­kosten sind nur solche Ausgaben, die regel­mäßig, etwa monatlich oder jähr­lich, beim Betrieb einer vermieteten Immobilie entstehen. Wer Rauchmelder kauft und einbaut, hat diese Kosten aber nur einmalig. Statt Rauchmelder zu kaufen, können Vermieter diese aber auch von externen Firmen mieten. Ob die dann regel­mäßig fälligen Miet­kosten als Betriebs­kosten gelten, die der Mieter zahlen muss, ist umstritten. Der Deutsche Mieterbund sagt Nein. Es gibt aber ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg, wonach die Miet­kosten umleg­bar sind (Az. 1 S 171/11). Ob sich diese Recht­sprechung durch­setzen wird, ist fraglich. Über die Miet­kosten eines Öltanks etwa hat der Bundes­gerichts­hof 2008 entschieden, dass diese der Vermieter nicht als Betriebs­kosten umlegen kann (Az. VIII ZR 92/08).

Einbau eines Rauchmelders gilt als Modernisierungs-Maßnahme

Ja. Der Einbau von Rauchmeldern ist eine Modernisierung der Wohnung. Dies recht­fertigt eine Miet­erhöhung. Der Vermieter darf die Jahres­miete laut Gesetz dauer­haft um 11 Prozent der Ausgaben erhöhen. Hohe Summen fallen so aber nicht an.

Beispiel Miet­erhöhung: Der Vermieter gibt 200 Euro aus, um Rauchmelder zu kaufen und in einer vermieteten Wohnung installieren zu lassen. Er darf die Jahres­miete daher um 22 Euro erhöhen. Die monatliche Miete steigt also um 1,83 Euro.

Wartung von Rauchmeldern

In Baden-Württem­berg, Bayern, Bremen, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Holstein ist die Frage klar geregelt: Der Bewohner ist zuständig, es sei denn, der Eigentümer über­nimmt die Aufgabe freiwil­lig. Da in Meck­lenburg-Vorpommern der Bewohner zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet ist, muss er die Geräte auch warten lassen. In den übrigen Ländern ist, wie beim Einbau auch, in der Landes­bau­ordnung niemand konkret zur Wartung verpflichtet. Auch hier ist nach Ansicht von Rechts­anwalt Peterson der Vermieter zuständig.

Die Wartung ist in der Din 14676 geregelt. Danach wird etwa über­prüft, ob die Öffnungen des Rauchmelders frei von Staub und Flusen sind, und ein Probealarm ausgelöst. Notfalls werden Batterien ausgewechselt. Wenn Mieter zum Beispiel durch eine Klausel im Miet­vertrag für die Wartung zuständig sind, sollten sie diese nicht selbst durch­führen, sondern einen Techniker beauftragen. Denn wer die Geräte selbst wartet und Fehler macht, haftet im Falle eines Brands möglicher­weise für Schäden.

Ja, das darf er, wenn die Kosten im Miet­vertrag erwähnt sind. Steht dort unter dem Stich­wort „Sons­tige Betriebs­kosten“ auch die Position „Wartung Rauchmelder“, muss der Mieter zahlen. Umstritten dagegen ist, was gilt, wenn die Wartungs­kosten nicht explizit im Miet­vertrag aufgeführt sind. Laut dem Land­gericht Magdeburg darf der Vermieter die Wartung dennoch auf die Mieter verteilen (Az. 1 S 171/11). Das Amts­gericht Biele­feld aber stellt sich auf die Seite des Mieters (Az. 17 C 288/11): Wartungs­kosten, die nicht im Vertrag stehen, muss er nicht bezahlen.

Eigentümer sollten kein Risiko eingehen

Das ist unklar. Es gibt noch keine Urteile. Die Versicherungs­gesell­schaft Allianz schreibt: „Ein Rauchmelder soll nicht vor Sach­schäden schützen, sondern Menschen­leben retten. Daher wird die Allianz deutsch­land­weit auch bei Verstoß gegen die Rauchmelder­pflicht den Versicherungs­schutz in vollem Umfang bieten.“ Anders das Amts­gericht Hamburg-Blankenese 2013: Eigentümer, die trotz Pflicht keine Melder einbauen, gefährden den Schutz aus einer Gebäude­versicherung (Az. 531 C 125/13). Nach Ansicht des Hamburger Rechts­anwalts Leif Peterson sollten Eigentümer gar kein Risiko eingehen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Versicherer bei Schadenfällen in Zukunft die Leistung kürzen, wenn Rauchmelder trotz Pflicht in der Wohnung fehlen.“ Um Menschen­leben zu schützen und den eigenen Versicherungs­schutz nicht zu gefährden, sollten Eigentümer und Bewohner die Pflicht deshalb auf jeden Fall ernst nehmen.

 

Adresse der Quelle:

www.test.de/FAQ-Rauchmelder-Wann-und-wo-die-Lebensretter-ab-2015-Pflicht-sind-4792308-0